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Nations League: Frankreich mit Befreiungsschlag - Niederlande zu stark für Lewandowski - Barca-Star kritisiert Polens System und Spielweise

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Nations League: Frankreich mit Befreiungsschlag - Niederlande zu stark für Lewandowski - Barca-Star kritisiert Polens System und Spielweise

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Lewy bedient: „Hatte keine Chance“

Lewy bedient: „Hatte keine Chance“

Nach der Pleite gegen die Niederlande nimmt Robert Lewandowski kein Blatt vor dem Mund, kritisiert System und Spielweise der Polen und spricht von „Ohnmacht“ und Hilflosigkeit“.
Robert Lewandowski bleibt gegen die Niederlande torlos
Robert Lewandowski bleibt gegen die Niederlande torlos
© Imago
. SPORT1
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Kylian Mbappés Franzosen können doch noch siegen, die Niederlande bezwingen Robert Lewandowski und Kevin De Bruyne lässt Belgien jubeln:

Zwei Monate vor dem WM-Auftakt in Katar haben drei der Mitfavoriten ihre Prüfungen am vorletzten Spieltag der Nations League mehr oder weniger souverän bestanden. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Nations League)

Die Niederländer siegten in Warschau gegen Polen um Weltfußballer Lewandowski mit 2:0 (1:0) und stehen in der Gruppe A4 unmittelbar vor dem Einzug in die Finalrunde. Dort liegt die Elftal (13 Punkte) drei Zähler vor Belgien, das gegen Wales mit 2:1 (2:0) siegte, aber nur noch theoretische Chancen auf die Endrunde besitzt.

Nach der dritten Pleite im fünften Spiel sagte der enttäuschte polnische Kapitän: „In diesem Spiel herrschte Ohnmacht, Hilflosigkeit! Die Niederlande haben Erfahrung und Qualität. Vielleicht haben sie keine 100-prozentigen Situationen geschaffen, aber sie hatten zwei, die sie in Tore umgewandelt haben. Uns fiel es dagegen schwer, etwas zu kreieren“, so Lewandowski. (DATEN: Tabellen der Nations League)

Vor dem Spiel wurde der Stürmer des FC Barcelona gefragt, ob er lieber in einer Formation mit einem oder zwei Stürmern spielen würde. Lewy ging darauf aber erst nach der 0:2-Niederlage ein, während Nationaltrainer Czesław Michniewicz der Meinung war, dass ein System mit zwei Zehnern und einem Angreifer besser funktionieren würde.

„Eine solche Konstellation sollte dafür sorgen, dass Lewandowski mehr gute Pässe in den Strafraum bekommt. Das war aber absolut nicht zu sehen“, resümierte Michniewicz. Lewandowski sparte auch nicht mit Kritik und sagte: „Als wir aber in der zweiten Halbzeit mit zwei Stürmern gespielt haben, sah es in den ersten 10 Minuten wirklich gut aus.“

Ex-Bayern-Star kritisiert System und Spielweise der Polen

Und weiter: „Das zweite Tor hat uns zu hart getroffen, uns fehlten die Ideen. Wir hatten Angst, Risiken einzugehen, es fehlte der Glaube an unsere Fähigkeit, Tore zu erzielen. Die niederländische Mannschaft war in der Verteidigung immer im Vorteil, es war schwierig, den Ball im richtigen Moment in den Strafraum zu bekommen, um einen Schuss abzugeben. Wir waren zu weit weg vom Tor“, brachte es der Ex-Bayern-Star auf den Punkt.

Mit seiner eigenen Leistung war Lewandowski allerdings auch nicht zufrieden. „Ich hatte keine Chance, ich hatte keine Gelegenheit dazu. Alle Spielzüge, die ich hatte, fanden in meiner eigenen Hälfte statt. Die niedrigen Zahlen in der offensiven Hälfte bedeuteten, dass ich nicht einmal die Möglichkeit hatte, es zu versuchen“, so der enttäuschte Kapitän. (Alle News und Hintergründe zur deutschen Nationalmannschaft)

Auch wenn es für die Polen in der Nations League nichts mehr zu holen gibt, da die Elftal und Belgien den Gruppensieg unter sich ausmachen, blickt der Barca-Star bereits voraus auf die Weltmeisterschaft in Katar. „Für uns ist es ein guter Moment, um zu analysieren, was wir heute gespielt haben, damit wir wissen, was nicht funktioniert hat, damit wir bei der WM 2022 viel besser aussehen“, so Lewandowski.

Auf die Frage, ob die Zeit bis zur Weltmeisterschaft ausreichen wird, um diese Missstände zu beheben, sagte der 34-Jährige abschließend: „Theoretisch wird es reichen, aber es hängt von uns ab, wie wir es nutzen.“

Bei den Niederländern traf der im Sommer von zahlreichen Topklubs umworbene Cody Gakpo (13.), ehe Steven Bergwijn (60.) den Endstand besorgte. Im Parallelspiel in Brüssel erzielte Star-Spielmacher De Bruyne (10.) von Manchester City erst die Führung und legte später das 2:0 durch den früheren Dortmunder Michy Batshuayi (37.) auf. Kieffer Moore (50.) verkürzte für die Waliser.

Mbappé beschert Frankreich ersten Sieg - Arnautovic mit Rekord

In der Gruppe A1 gewann der bislang sieglose Weltmeister Frankreich am Donnerstag gegen Österreich um Teamchef Ralf Rangnick ebenfalls mit 2:0 (0:0) und darf nach dem ersten Saisonerfolg auf den Verbleib in der A-Liga hoffen. (NEWS: Alle wichtigen Hintergründe und News zur Nations League)

In St. Denis schossen Superstar Mbappé (56.) und Olivier Giroud (65.) die Franzosen zum Sieg gegen die Österreicher, bei denen der Ex-Bremer Marko Arnautovic sein 103. Länderspiel absolvierte und mit Rekordspieler Andreas Herzog gleichzog.

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Die Equipe Tricolore (fünf Punkte) verwies nun Österreich (vier Punkte) auf den letzten Platz. Die Entscheidung über den Abstieg fällt am Sonntag (20.45 Uhr/DAZN), wenn Frankreich nach Dänemark reist und die Österreicher auf Vize-Weltmeister Kroatien treffen. Tabellenführer der Gruppe A1 ist Kroatien nach einem 2:1-Sieg gegen den Zweiten Dänemark.

Ein wahres Spektakel lieferten Nationaltrainer Stefan Kuntz und die türkische Nationalmannschaft, die durch ein wildes 3:3 (2:2) gegen Luxemburg in die B-Liga zurückkehrten. In Istanbul kamen die Türken, die in Katar nicht dabei sind, nach dreimaligem Rückstand zurück und verhinderten gerade so eine Blamage.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)