Österreich fährt zur WM! Der Mannschaft um Bayern-Star Konrad Laimer genügte das 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina im direkten Duell um den Gruppensieg. Österreich war zuletzt 1998 für eine WM-Endrunde qualifiziert, damals in Frankreich.
Österreich zittert sich zur WM - dramatisches Ende für Dänemark
Österreich zittert sich zur WM
Bosnien schließt die WM-Qualifikation auf Platz zwei ab und darf daher in den Playoffs weiterhin um ein WM-Ticket kämpfen. Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2014 war bislang die einzige der Nation.
Der ehemalige Freiburg-Stürmer Michael Gregoritsch sorgte für den entscheidenden Treffer der Österreicher (77.), nachdem Gladbach-Profi Haris Tabakovic Bosnien in Führung gebracht hatte (12.).
Schottland mit dramatischem Sieg
Im nächsten direkten Duell um den Gruppensieg triumphierte Schottland über Dänemark (4:2).
Kieran Tierney (90.+3) sorgte in der Nachspielzeit mit einem Traumtor aus der Distanz für die Entscheidung, mit dem Schlusspfiff traf Kenny McLean von der Mittellinie aufs leere Tor zum 4:2-Endstand (90.+7).
Die Gastgeber waren durch einen traumhaften Fallrückzieher von Scott McTominay (3.) und Lawrence Shankland (82.) zweimal in Führung gegangen, Rasmus Hojlund per Elfmeter (57.) und Patrick Dorgu (82.) hatten jeweils den Ausgleich erzielt. Die Gäste spielten nach der Gelb-Roten Karte gegen den Frankfurter Rasmus Kristensen (61.) in Unterzahl.
Spanien, Schweiz und Belgien dabei
Zudem haben Spanien und die Schweiz sich ihre WM-Tickets nun auch endgültig gesichert. Der spanischen Nationalmannschaft reichte ein Remis gegen die Türkei (2:2), die Eidgenossen spielten gegen Kosovo ebenfalls Unentschieden (1:1).
Dani Olmo (4.) brachte Spanien in Führung, doch Deniz Gül (42.) und der Dortmunder Salih Özcan (55.) drehten die Partie und fügten dem Europameister die ersten Gegentreffer zu, ehe Mikel Oyarzabal (62.) zum Endstand traf.
Die Türkei hätte einen Sieg mit acht Toren Unterschied benötigt, um Platz eins in der Gruppe zu erobern. Kosovo hätte mit fünf Toren gewinnen müssen. So landen beide auf Platz zwei ihrer Gruppe und dürfen in den Playoffs weiter um ein WM-Ticket kämpfen.
Belgien fährt nach dem deutlichen Sieg gegen Liechtenstein (7:0) ebenfalls sicher zur WM. Wales hätte von einer Niederlage profitieren können, landet so allerdings nur auf Platz zwei. Somit stehen alle zwölf direkten Qualifikanten aus Europa fest.
WM-Quali: So laufen die Playoffs ab
Neben den zwölf feststehenden europäischen WM-Teilnehmern können sich vier weitere Nationen in den Playoffs für die WM-Endrunde qualifizieren.
Ausgespielt werden diese vier Tickets von den zwölf Zweitplatzierten der WM-Qualifikation sowie den vier bestplatzierten Gruppensiegern der Nations League.
Die über die Nations League qualifizierten Teams sind Schweden, Rumänien, Nordirland und Nordmazedonien.
Als Gruppenzweiter haben sich Albanien, die Ukraine, Tschechien, Italien, Irland, Slowakei, Polen, die Türkei, Wales, Bosnien-Herzegowina, Kosovo und Dänemark qualifiziert.
Die Auslosung der Play-offs findet am Donnerstag in Zürich statt. Die Auslosung der WM-Gruppenphase für das XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli 2026) folgt am 5. Dezember in Washington.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)