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Niederlande zittern sich nach Katar - Kuntz und Türken dürfen hoffen

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Niederlande zittern sich nach Katar - Kuntz und Türken dürfen hoffen

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Niederlande zittern sich nach Katar - Kuntz und Türken dürfen hoffen

Niederlande zittern sich nach Katar - Kuntz und Türken dürfen hoffen

Die Niederlande haben sich in die Endrunde der Fußball-WM gezittert.
Niederlande sichert sich die Teilnahme an der WM 2022
Niederlande sichert sich die Teilnahme an der WM 2022
© AFP/SID/JOHN THYS
SID
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von SID

Die Niederlande haben sich in die Endrunde der Fußball-WM gezittert, Trainer Stefan Kuntz darf mit der Türkei in den Play-offs um das Ticket nach Katar kämpfen. Ohne ihren bei einem Fahrradsturz verletzten Bondscoach Louis van Gaal an der Seitenlinie kam Oranje im Geisterspiel gegen Norwegen durch späte Treffer von Steven Bergwijn (84.) und Memphis Depay (90.+1) zu einem mühsamen 2:0 (0:0) gegen Norwegen und sicherte sich mit 23 Punkten den Sieg in der Gruppe G.

Die Türken gewannen 2:1 (1:1) in Montenegro und landeten mit 21 Punkten auf Platz zwei. Nur bei einer Niederlage des Tabellenführers hätte der WM-Dritte von 2002 mit einem Sieg noch die Chance auf die direkte Qualifikation gehabt, dann wären die Niederländer auf Platz drei und raus gewesen. Nun aber verpasst Norwegen als Gruppendritter (18 Punkte) seine erste Endrunden-Teilnahme seit 1998.

Wales verteidigte in Gruppe E seinen zweiten Tabellenplatz und ist ebenfalls in den Play-offs dabei. Die Mannschaft von Trainer Robert Page kam zum Abschluss der Gruppenphase gegen Belgien zu einem 1:1 (1:1) und sicherte sich mit 15 Punkten Platz zwei.

Tschechien feierte zwar im Parallelspiel gegen Estland einen 2:0 (0:0)-Erfolg, konnte Wales aber nicht mehr gefährlich werden. Die Tschechien sind jedoch über die Nations League ebenso für die Play-offs qualifiziert wie die Ukraine, die zum Abschluss der Gruppenphase in Bosnien und Herzegowina mit 2:0 (0:0) gewann und sich an Finnland vorbei auf den zweiten Platz in der Gruppe D schob. Die Finnen verloren gegen den bereits qualifizierten Weltmeister Frankreich 0:2 (0:0).

In Rotterdam, wo aufgrund der sich zuspitzenden Corona-Lage in den Niederlanden keine Zuschauer zugelassen waren, tat sich der Gastgeber, der mit einem 2:2 nach 2:0-Führung am Samstag in Montenegro seine erste Chance auf das direkte Ticket verspielt hatte, sehr schwer. Van Gaal, der sich am Sonntag bei einem Sturz einen Bruch in der Hüfte zugezogen hatte, verfolgte das Spiel wenig begeistert aus einer Loge.

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Ohne den verletzten Stürmerstar Erling Haaland von Borussia Dortmund fehlte Norwegen aber die Durchschlagskraft für eine Überraschung. Kurz vor Schluss sorgte dann aber Tottenhams Bergwijn und Barca-Star Memphis für den doch verdienten Sieg.

In Podgorica geriet die Mannschaft von Kuntz, der die türkische Auswahl erst im September übernommen hatte, früh durch Fatos Beqiraj (4.) in Rückstand. Dann drehten Kerem Akturkoglu (22.) und Orkun Kokcu (60.) das Spiel.