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WM 2022, DFB-Team: Oliver Bierhoff sieht Gängelung Homosexueller in Katar "dramatisch"

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WM 2022, DFB-Team: Oliver Bierhoff sieht Gängelung Homosexueller in Katar "dramatisch"

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Bierhoff: Das ist in Katar „dramatisch“

Bierhoff: Das ist in Katar „dramatisch“

Oliver Bierhoff würde seiner persönlichen Bekanntschaft aus der LGBTIQ+-Gemeinschaft nicht ohne größere Bedenken zu einer Reise nach Katar raten.
Die WM in Katar wirft ihre Schatten voraus. DFB-Direktor Oliver Bierhoff überrascht mit seinen Aussagen zum sportlichen Großevent in Katar.
SID
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von SID

Oliver Bierhoff würde seiner persönlichen Bekanntschaft aus der LGBTIQ+-Gemeinschaft nicht ohne größere Bedenken zu einer Reise nach Katar raten.

„Es ist schwer, es ist schwer. Ich weiß es nicht“, sagte der DFB-Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie als Reaktion auf Recherchen von RTL/ntv zur Lage Homosexueller im WM-Gastgeberland.

Die Person in seinem entfernten Bekanntenkreis stamme auch „aus der arabischen Welt“ und lebe „ständig in Angst, erwischt zu werden“, sagte Bierhoff. „Ich meine, das Schlimme ist natürlich die gesellschaftliche Ächtung, die man da ja heraushört. Das andere ist, wenn du in deinem Leben Angst hast und dann auch noch von einer staatlichen Institution gegängelt wirst - das ist natürlich schon dramatisch.“

Homosexuelle Handlungen stehen in Katar unter Strafe. Emir Tamim bin Hamad Al-Thani hat zuletzt beteuert, zur WM im Winter (21. November bis 18. Dezember) seien „alle Menschen willkommen“, allerdings müssten Besucher die Landeskultur respektieren. Der deutsche Nationaltorhüter Manuel Neuer hat offen gelassen, ob er auch bei der WM mit einer Kapitänsbinde im Regenbogen-Stil auflaufen will.

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Die Reportage „Rote Karte statt Regenbogen - Homosexuelle in Katar“ wurde bei RTL in der Nacht auf Donnerstag um 0.20 Uhr ausgestrahlt, ntv sendet sie um 15.40 Uhr.