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WM 2022: Wieso BVB-Boss Watzke mit Manuel Neuer die WM-Prämie verhandelt

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WM 2022: Wieso BVB-Boss Watzke mit Manuel Neuer die WM-Prämie verhandelt

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Poker um WM-Prämie beginnt

Poker um WM-Prämie beginnt

Knapp zwei Monate vor WM-Start feilschen die DFB-Stars um die Titelprämie. Im Raum steht eine Rekordsumme, die ein Drittel höher wäre als beim WM-Gewinn 2014.
Das DFB-Team kommt ein letztes Mal vor der Weltmeisterschaft in Katar zusammen und Oliver Bierhoff ist schon jetzt zuversichtlich, dass das Team einen WM-Titel holen kann.
Patrick Berger
Patrick Berger
Kerry Hau
Kerry Hau

In genau acht Wochen startet die Fußball-WM in Katar – und die DFB-Stars um Bundestrainer Hansi Flick haben sich intern den Titel als Ziel gesetzt. „Wenn eine deutsche Nationalmannschaft in ein Turnier geht, muss sie daran glauben, es zu gewinnen“, meint auch DFB-Manager Oliver Bierhoff.

Der fünfte WM-Stern soll her – und den Spielern eine fette Prämie einbringen! Noch wurde die Summe aber nicht ausgehandelt. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der WM)

Das soll in diesen Tagen während des letzten Lehrgangs vor WM-Start passieren, wie Bierhoff auf SPORT1-Nachfrage verrät: „Richtung Prämienverhandlung kann ich sagen, dass Gespräche stattfinden. Das sollte man den verantwortlichen Personen überlassen. Ich glaube, es wird jetzt nicht wie 1974 sein, dass man noch während des Turniers spricht. Das wird schon vorher geklärt und ich hoffe natürlich auf einfache Gespräche.“

Neben dem DFB-Mannschaftsrat um Kapitän Manuel Neuer werden DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke beim Prämien-Poker an einem Tisch sitzen. (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)

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Gleiche Bezahlung? DFB-Frauen hätten nur einen Bruchteil bekommen

Wieso Watzke? Der BVB-Boss hat als neuer Liga-Chef und DFB-Vizepräsident ein gewichtiges Wort. Im Raum steht eine Prämie in Höhe von rund 400.000 Euro. Diese Summe hätten Neuer und Co. im vergangenen Jahr bei einem EM-Sieg jeweils kassiert. Für den WM-Triumph 2014 in Brasilien bekamen die DFB-Kicker eine damalige Rekordprämie von 300.000 Euro.

Zum Vergleich: Die Frauen hätten im Sommer bei einem EM-Erfolg pro Kopf 60.000 Euro bekommen, schrammten nur knapp am Titel vorbei (1:2 im Finale gegen England).

Die Debatte um gleiche Bezahlung wurde zuletzt auch am DFB-Campis intensiv geführt. Bierhoff abschließend: „Wir sind begeistert, was unsere Frauenmannschaft geleistet hat. Unsere Aufgabe ist es, das aufzunehmen und weiter voranzutreiben, was wir auch machen.“ (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

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