Das umstrittene Verhalten von Argentiniens Torwart Emiliano Martínez nach dem WM-Finale gegen Frankreich hat mit etwas Verspätung für einen weltmeisterlichen Schlagabtausch verbaler Art gesorgt.
"Heul woanders!" Di María liefert sich bizarren Streit unter Weltmeistern
Weltmeister liefern sich bizarren Streit
Zur Erinnerung: Martínez hatte am Ende der Verlängerung eine Großchance von Randal Kolo Muani mit einer Glanzparade entschärft, bevor der 30-Jährige im anschließenden Elfmeterschießen den Schuss von Bayern-Star Kingsley Coman parierte.
Mit seiner Leistung im Tor stach Martínez während des Spiels positiv heraus, anschließend sorgte er mit seinen dubiosen Jubel-Posen und provozierenden Gesten jedoch für reichlich Zündstoff. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)
Weltmeister-Zoff: Di María vs. Rami
Für Adil Rami war das anscheinend zu viel. Der Verteidiger, der 2018 mit Frankreich selbst Weltmeister geworden war, kritisierte in den sozialen Medien das provokante Verhalten: „Die größte Sch**** in der Welt des Fußballs.“ Martínez sei laut Rami der „meistgehasste Mann“.
Eine Antwort auf den Post folgte prompt. Ángel Di María, der das zwischenzeitliche 2:0 erzielte, stellte sich hinter seinen Nationalmannschaftskollegen: „El Dibu (Martínez, Anm. d. Red.) ist der beste Torhüter der Welt. Geh und heul woanders!“, konterte Di María.
Rami gab jedoch nicht klein bei und postete daraufhin vier Bilder des jetzigen Juve-Spielers, die Di María in verschiedenen Situationen beim Weinen zeigen. Dazu richtete sich der Franzose mit einer rhetorischen Frage an den Argentinier: „Kannst du mir das beibringen?“, schrieb Rami.
„Wenn du verlierst“, „wenn du gewinnst“, „wenn du einen Verein verlässt“, „wenn du diesen Tweet siehst“ - so lauten die Untertitel der vier Bilder.
Auch weitere Argentinier mischten sich in den Streit über die sozialen Netzwerke ein. „Jetzt sag es, ohne zu heulen, Rami“, kommentierte Leandro Paredes.