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WM-Hammer um Iran rückt immer näher: "Unsere Jungs sind nicht sicher"

Iran-Minister schließt WM-Start aus

Führt der Konflikt im Iran zum WM-Boykott der Nation? Der Sportminister des Landes schließt eine Teilnahme bereits öffentlich aus.
Nach dem Tod von Irans Staatsoberhaupt Ali Khamenei durch US-israelische Luftangriffe steht das Frauen-Nationalteam beim Asien-Cup im Fokus. Trainerin Marziyeh Jafari wollte sich jedoch nicht äußern.
Führt der Konflikt im Iran zum WM-Boykott der Nation? Der Sportminister des Landes schließt eine Teilnahme bereits öffentlich aus.

Der Konflikt im Iran wirft weiterhin seine Schatten auf die Welt des Sports. Besonders mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sorgt die Situation für offene Fragen. Die wichtigste: Kann der Iran an dem Turnier teilnehmen?

Der iranische Sportminister Ahmad Donjamali hat dies angesichts der Kämpfe nun ausgeschlossen.

Mit Blick auf die US-Regierung sagte er in einem TV-Interview beim IRIB Sports Network: „Da diese korrupte Regierung unseren Führer ermordet hat, haben wir unter keinen Umständen angemessene Bedingungen, um an der Weltmeisterschaft teilzunehmen.“

Iran-Minister: Bedingungen für Teilnahme nicht gegeben

Donjamali erklärte weiter: „Angesichts der bösartigen Maßnahmen, die gegen Iran durchgeführt wurden, wurden uns innerhalb von acht oder neun Monaten zwei Kriege aufgezwungen, und mehrere Tausend unserer Menschen wurden getötet. Daher haben wir definitiv keine Möglichkeit zu einer Teilnahme.“

„Unsere Jungs sind nicht sicher und Rahmenbedingungen für eine Teilnahme existieren nicht“, erklärte er abschließend.

Offiziell ist der WM-Boykott des Iran allerdings noch nicht beschlossen. Verbandschef Mehdi Taj äußerte nach den Vorgängen um die Frauen-Nationalmannschaft beim Afrika-Cup jedoch ähnliche Überlegungen.

Infantino: Iran laut Trump weiter zur WM eingeladen

„Welcher vernünftige Mensch würde seine Nationalmannschaft in die USA schicken, wenn es bei der WM genauso politisch zugehen sollte wie in Australien?“, fragte Taj. Nach dem Vorrunden-Aus waren mehrere iranische Fußballerinnen in Australien geblieben und hatten humanitäre Visa erhalten.

Das Turnier der Männer beginnt am 11. Juni, wobei der Iran in der Gruppe G auf Belgien, Ägypten und Neuseeland treffen würde. Alle drei Spiele werden in den USA ausgetragen. In der K.o.-Runde könnte es sogar zu einem Duell mit dem Gastgeber kommen.

Für die Auslosung im Dezember in Washington war Verbandschef Taj das Einreisevisum verweigert worden. Laut kürzlich getätigter Aussagen von FIFA-Präsident Gianni Infantino habe US-Präsident Donald Trump dem Iran aber zugesichert, dass „die iranische Mannschaft natürlich herzlich“ zur WM in die USA eingeladen sei. Dabei beruft sich der Weltverbandschef auf ein persönliches Treffen.

Trump hatte zuletzt gesagt, es sei ihm „wirklich egal“, ob Iran an der WM teilnehmen werde.