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WM 2026: "Mach endlich!" Bielsa mit Ausraster bei TV-Interview

Bielsa brüllt TV-Team an

Marcelo Bielsa scheitert mit Uruguay bei der WM bereits in der Vorrunde. Weil ihm anschließend ein TV-Interview offenbar zu lange dauert, verliert "El Loco" komplett die Fassung.
Marcelo Bielsa scheidet mit Uruguay schon in der Gruppenphase der WM aus. Im anschließenden Interview zeigt sich der Coach sichtlich gefrustet - und hat auf Fragen nach seinen Wechsel-Entscheidungen wenig Lust.
Marcelo Bielsa scheitert mit Uruguay bei der WM bereits in der Vorrunde. Weil ihm anschließend ein TV-Interview offenbar zu lange dauert, verliert "El Loco" komplett die Fassung.

Uruguays Coach Marcelo Bielsa hat nach dem Vorrunden-Aus bei der WM die Nerven verloren. Nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien schrie „el Loco“ („der Verrückte“) unmittelbar vor dem Fieldinterview das TV-Team an – weil es ihm offenbar nicht schnell genug ging.

„Macht doch endlich!“, brüllte Bielsa und gestikulierte wild. Als die Journalistin schließlich ihre erste Frage stellte, blieb der 70-Jährige kurz angebunden: „Es ist mir nicht gelungen, das Potenzial der uruguayischen Spieler voll auszuschöpfen.“

WM 2026: Bielsa gibt bemerkenswertes TV-Interview

Die frühe Auswechslung von Kapitän Fede Valverde, der Bielsa bei seinem Abgang keines Blickes würdigte, kommentierte der Coach knapp. Er habe mit der Hereinnahme von Federico Vinas die Offensivpräsenz stärken wollen.

Und was habe er Torhüter Fernando Muslera gesagt, nachdem er ihn nach seinem schweren Patzer ausgewechselt habe: „Nichts!“

Bielsa geht mit sich selbst hart ins Gericht

Auf der Pressekonferenz rechnete Bielsa anschließend schonungslos ab – auch mit sich selbst. „Die Journalisten und die Fans des uruguayischen Fußballs wollen mir berechtigterweise die Schuld geben. Ich bin der Verantwortliche und muss das akzeptieren.“

Sein Vertrag läuft mit dem Turnier aus. „Meine Zeit wird als eine Phase in Erinnerung bleiben, die nichts hinterlassen hat“, sagte Bielsa.

Für die „Celeste“ verlief die WM erneut enttäuschend. Wie schon vor vier Jahren scheiterte der zweimalige Weltmeister bereits in der Vorrunde.