WM 2026>

Weltmeister Spanien? Er sah es bereits kommen

Spanien? Er sah es bereits kommen

Die spanische Nationalmannschaft hat sich bei der Weltmeisterschaft den zweiten Titel nach 2010 gesichert. Mindestens einer sah schon das im Vorfeld aus eigener Erfahrung kommen.
Vor der Weltmeisterschaft spielte Heidenheims Budu Zivzivadze mit Georgien gegen Spanien. Rückblickend überrascht ihn der WM-Triumph der Spanier keineswegs.
Die spanische Nationalmannschaft hat sich bei der Weltmeisterschaft den zweiten Titel nach 2010 gesichert. Mindestens einer sah schon das im Vorfeld aus eigener Erfahrung kommen.

Der Empfang beim König, dann die Triumphfahrt im offenen Doppeldecker durch Madrid vor Hunderttausenden Fans – hätte man Budu Zivzivadze vor Beginn der Weltmeisterschaft gefragt, ob es diese Bilder Mitte Juli in Spanien geben wird, hätte er wohl sofort zugestimmt. Denn der Stürmer traf mit der georgischen Nationalmannschaft zuletzt immer wieder auf die Iberer und war von deren Stärken kaum überrascht.

„Bei Qualifikationsspielen landet irgendwie immer Spanien in unserer Gruppe. Das gefällt uns natürlich nicht, weil wir fast jedes Spiel gegen sie verlieren“, sagte Zivzivadze lachend im Gespräch mit SPORT1 über den frischgebackenen Weltmeister, der sich im Finale mit 1:0 gegen Argentinien durchgesetzt und den zweiten Titel nach 2010 bejubelt hatte: „Sie haben immer sehr viel Ballbesitz und leisten sich kaum Ballverluste, deswegen dominieren sie so oft.“

Der 32-Jährige vom 1. FC Heidenheim weiß genau, wovon er spricht. Mit Georgien traf Budu Zivzivadze in der WM-Qualifikation zweimal auf Spanien – und musste beide Male die Überlegenheit des großen Favoriten anerkennen. Vor heimischem Publikum kassierte seine Mannschaft eine deutliche 0:4-Niederlage, auswärts setzte es ein 0:2. Auch deshalb blieb Georgien der Sprung zur Endrunde letztlich deutlich verwehrt.

Spanien? „Sehr hart“

„Bei der Weltmeisterschaft hat es jetzt auch die ganze Welt gesehen, wie sie spielen und wie sehr sie dominieren können. Gegen sie ist es immer sehr hart zu spielen“, führte Zivzivadze weiter aus. „Selbst die so super aufgestellte französische Nationalmannschaft hat gegen Spanien ohne eine wirkliche Torchance verloren oder auch Argentinien im Finale mit Lionel Messi und anderen starken Spielern, die nicht einmal einen Torschuss über 90 Minuten verzeichnen konnten.“

Entsprechend wenig wundert ihn, dass letztlich der Titel heraussprang. „Als wir gegen Spanien gespielt haben, wussten wir, dass sie ein sehr gutes Team sind und eine große Chance auf den WM-Gewinn haben“, betonte Zivzivadze.