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Handball: Bitteres Drama für EM-Sensationsteam

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Handball: Bitteres Drama für EM-Sensationsteam

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Bitteres Drama für EM-Sensationsteam

Die Färöer Inseln verspielen gegen Nordmazedonien in der WM-Qualifikation ein komfortables Polster und verpassen die Endrunde 2025.
Bei der EM 2024 wurden die Färöer in einer Gruppe mit Norwegen, Polen und Slowenien Vierte
Bei der EM 2024 wurden die Färöer in einer Gruppe mit Norwegen, Polen und Slowenien Vierte
© IMAGO/Jan Huebner
SPORT1
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von SPORT1

Bei der EM in Deutschland hat das Handball-Team der Färöer Inseln begeistert und spielte sich in die Herzen der Fans. In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft musste sich das Sensationsteam von den dänischen Inseln nun auf dramatische Art und Weise geschlagen geben.

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Die Färöer, die bei der EM 2024 beim 26:26-Unentschieden gegen Norwegen in Berlin vor knapp 5.000 mitgereisten Fans ihren ersten Punkt bei einem großen Turnier holten, schieden trotz eines Polsters von sieben Toren aus dem Hinspielsieg gegen Nordmazedonien aus.

Bei der EM 2024 wurden die Färöer in einer Gruppe mit Norwegen, Polen und Slowenien Vierte
Bei der EM 2024 wurden die Färöer in einer Gruppe mit Norwegen, Polen und Slowenien Vierte

Handball-Legende Lazarov überglücklich

In der stimmungsvollen Boris-Trajkovski-Arena von Skopje verspielte das Team diesen Vorsprung und verlor mit 26:34. Zwischenzeitlich lagen die Mazedonier mit neun Toren in Front, am Ende retteten sie ein ausreichendes Polster ins Ziel. Damit ist das Ticket für die WM 2025 in Norwegen, Dänemark und Kroatien für die Färöer futsch.

Stattdessen fahren 2025 die Nordmazedonier sicher zur WM. Deren Trainer und Legende Kiril Lazarov war aus dem Häuschen. „Das ist einer der glücklichsten Tage in meinem Leben mit meinem Mazedonien“, zitierte mozzartsport.com den 43-Jährigen.

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Färöer mit Schiedsrichtern unzufrieden?

Während die Mazedonier und die 6.800 Fans im Tollhaus von Skopje feierten, suchten die unterlegenen Nordeuropäer die Schuld bei den Schiedsrichtern. „Ich habe eine Sache, die meiner Meinung nach wirklich entscheidend ist, aber ich glaube nicht, dass ich sie sagen sollte“, spielte der färöische Kapitän Elias Ellefsen a Skipagötu indirekt auf die Unparteiischen an.

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Diese hatten nach Ansicht der Färöer bei den Nordmazedoniern in Ballbesitz viel Geduld, während bei den Gästen zu früh auf Zeitspiel im Angriff entschieden wurde. Ganz nüchtern titelte handbolti.is: „Der WM-Traum der Färöer-Inseln ging nicht in Erfüllung“

Letzte Chance: Wildcard-Platz

Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt den Färöer Inseln hinsichtlich der WM-Teilnahme. Der Handball-Weltverband (IHF) vergibt für die Endrunden jeweils Wildcards an ausgewählte Nationen. Eine Wildcard für die WM 2025 ist allerdings bereits vergeben. Die USA erhielten ein gesichertes Startrecht.