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Wahnsinn! THW Kiel wirft Mega-Vorsprung weg

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Wahnsinn! THW Kiel wirft Mega-Vorsprung weg

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Kiel verspielt Mega-Vorsprung

Nächster Nackenschlag für den THW Kiel! Nach der Heim-Blamage gegen Aalborg können die „Zebras“ auswärts in der Champions League nicht zurückschlagen. Die Rache misslingt dramatisch.
Handballmeister THW Kiel hat nach seiner Champions-League-Blamage und der Schelte durch Hendrik Pekeler eine starke Reaktion gezeigt.
SPORT1
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von SPORT1

Der THW Kiel hat in der Champions League den nächsten Rückschlag kassiert.

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Wenige Tage nach dem blamablen 18:27 daheim gegen Aalborg Handbold missglückte die Rache der „Zebras“ im Rückspiel beim dänischen Giganten um Superstar Mikkel Hansen. Der THW kam nicht über ein 27:27 (17:13) hinaus.

Krankheitsbedingt mussten die Norddeutschen ohne Trainer Filip Jicha auskommen. Aalborg bleibt nun einen Punkt hinter Kiel auf Platz zwei von Gruppe A. Im Hinspiel waren die Norddeutschen noch mit 18:27 untergegangen.

Drama in der Schlussphase bei Kiel

Bitter: Kiel führte acht Minuten vor Schluss beim dänischen Vizemeister sogar mit sechs Toren. Aber das 27:21 reichte nicht zum Sieg, weil Aalborg noch einen 6:0-Lauf ins Ziel brachte.

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Dabei vergaben beide Teams in den letzten Sekunden jeweils noch einen Siebenmeter: Für Kiel knallte Niclas Ekberg den Ball an die Latte - wenig später feuerte Hansen auf der Gegenseite seinen Versuch über das Tor.

Nach zuletzt schwankenden Leistungen war der THW in der ersten Halbzeit gefestigt und vor allem in der Abwehr konsequent aufgetreten. In die Kabine gingen Nationalspieler Hendrik Pekeler und Co. mit einem Vorsprung von vier Toren.

Mykola Bilyk (sechs Tore), Patrick Wiencek und Ekberg (je 5) waren auf Kieler Seite die besten Torjäger, für Aalborg erzielten Lukas Nilsson und Simon Hald Jensen (je 5) die meisten Treffer.

Der THW bleibt trotz des Unentschiedens aber Tabellenführer in Gruppe A, einen Punkt vor Aalborg und zwei vor Pick Szeged.

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Pekeler rastet nach Hinspiel-Blamage aus

Vergangene Woche hatte Pekeler sein Team nach der Heimpleite gegen Aalborg heftig kritisiert.

„Ich bin langsam ratlos. Wollen wir das neue Sch***-Melsungen sein, das nach einem guten Spiel wieder ein beschissenes Spiel macht?“, fragte Pekeler im Anschluss an die heftige 18:27-Pleite in eigener Halle.

„Jeder muss sich jetzt die Grundsatzfrage stellen: Was will er? Will er erfolgreich sein oder ein bisschen hier und da spielen. Dann kann er gehen“, sagte Defensivspezialist Pekeler, der an der Offensive der Zebras kein gutes Haar ließ: „Vorne haben wir keine Männer. Kinder haben wir da.“

Am Sonntag fügten die „Zebras“ den Füchsen Berlin dann die erste Liga-Niederlage der Saison zu (30:26).

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)