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Handball-EM 2024: Irrer Fight! Deutschland verpasst Finale

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Handball-EM 2024: Irrer Fight! Deutschland verpasst Finale

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Deutschland verpasst Final-Coup knapp

Der Traum vom EM-Finale ist für das deutsche Team vorbei. Trotz einer starken Leistung erweist sich Dänemark im Halbfinale als zu stark. Besonders ein Keeper entnervt die Deutschen.
Julian Köster und die deutschen Handballer haben das EM-Finale verpasst
Julian Köster und die deutschen Handballer haben das EM-Finale verpasst
© IMAGO/Bildbyran
SPORT1
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von SPORT1

Bitteres Aus! Trotz einer über weite Teile starken Leistung hat Deutschland den Finaleinzug bei der Handball-EM knapp verpasst.

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Im Halbfinale musste sich die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason mit 26:29 (14:12) gegen Dänemark geschlagen geben. „Heute war nicht der perfekte Tag“, befand Johannes Golla beim ZDF, während Renars Uscins bei Dyn meinte: „Es ist eine große Enttäuschung gerade, weil es war ein Riesenkampf.“

„Ich bin sehr stolz auf die Jungs, das war eine phänomenale erste Halbzeit“, sagte Gislason im ZDF, musste aber einsehen: „Letztlich hat sich die Routine durchgesetzt.“

Statt um den ersten Titel seit EM-Gold 2016 spielt Deutschland nun am Sonntag (15.00 Uhr) gegen den entthronten Europameister Schweden, die nach einem umstrittenen Tor gegen Frankreich verloren haben, um Platz drei - und das direkte Olympiaticket für Paris. Während die Fans die Mannschaft trotz der Niederlage mit Standing Ovations feierten, richtete Kapitän Johannes Golla den Blick nach vorne: „Jetzt wollen wir noch ein gutes Spiel machen und uns mit einer Medaille belohnen.“

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Uscins glänzt! Lob von allen Seiten

Bester deutscher Werfer am Freitagabend war der 21-jährige Renars Uscins mit fünf Treffern, im Tor zeigte Andreas Wolff eine starke Leistung. „Er hat von Anfang ein super Spiel gemacht und hat dazu beigetragen, dass wir gerade in der ersten Halbzeit so gut Angriff gespielt haben“, meinte Sebastian Heymann zu SPORT1.

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Für die Dänen trafen Emil Jakobsen, Simon Pytlick und Mikkel Hansen am häufigsten (5 Tore). Dänemark zog erstmals seit zehn Jahren wieder ins EM-Finale ein, dort geht es für die Nordeuropäer am Sonntag gegen die Franzosen um den dritten Titel beim Kontinentalturnier nach 2008 und 2012. Frankreich hat bislang drei Mal EM-Gold gewonnen, der letzte Titel gelang 2014 - im Endspiel gegen Dänemark (41:32).

Von Beginn an zeigte die deutsche Mannschaft eine aggressive Abwehr und machte es der dänischen Mannschaft enorm schwer, Tore zu erzielen. Besonders die Rückraum-Stars Simon Pytlick und Matthias Gidsel kamen kaum zur Entfaltung.

So war die deutsche Mannschaft fast die komplette erste Hälfte knapp in Front, konnte sich aber erst zum Ende hin etwas absetzen. Besonders Renars Uscins wusste mit vier Tore im ersten Abschnitt zu glänzen.

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Deutschland kämpft! Einbruch in der zweiten Hälfte

„Wir haben überragend verteidigt, richtig viel Härte und Dynamik reingebracht und vorne mutig gespielt“, lobte DHB-Sportvorstand Axel Kromer zur Pause, während Gislason bei Dyn ergänzte, „wir haben im Angriff besonders in der ersten Halbzeit eine phänomenale Leistung gezeigt.“

Nach der Pause stellte Dänemark die Gislason-Truppe allerdings vor neue Herausforderung. So kam Emil Nielsen ins Tor und parierte gleich die ersten drei Chancen. Offensiv setzte der Weltmeister auf den siebten Feldspieler, den die bis dato starke Abwehr nicht in den Griff bekam. „Dänemark überhaupt in den siebten Feldspieler zu bekommen, das zeigt schon, dass wir eine sehr gute Abwehr gespielt haben“, meinte Lukas Mertens im SPORT1-Interview.

Damit konnte das Star-Ensemble in der 45. Minute auf 22:19 davonziehen, sodass der Bundestrainer eine Auszeit nahm. Doch in der Folge konnten Juri Knorr und Co. keine Aufholjagd starten.

Viel mehr verteidigte Dänemark die Führung und konnte sie sogar zeitweise auf fünf Treffer ausbauen.

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Mit Sport Informations-Dienst (SID)