Unmittelbar nach dem unerwarteten Rückschlag der deutschen Handballer bei der EM gegen Serbien hat der DHB-Gegner für Aufsehen gesorgt.
Handball-EM: "Auf Wiedersehen" - Schadenfreude nach deutschem Schock
Serben verhöhnen Deutschland
Im Anschluss an die umkämpfte Partie, die die Serben mit 30:27 für sich entscheiden konnten, klatschten sich die serbischen Spieler nahe des Mittelkreises freudig ab, wobei ein Serbe „Auf Wiedersehen“ rief.
Handball-EM: Häme nach deutscher Niederlage
Die Worte waren in der TV-Übertragung zu hören – und wurden auch von Dyn-Experte Stefan Kretzschmar zur Kenntnis genommen. Der frühere Nationalspieler reagierte verärgert: „Auf Wiedersehen? Na ganz ruhig, Freunde“, kommentierte er angesäuert.
In der anschließenden Analyse des Spiels kam Kretzschmar erneut auf den Vorfall zu sprechen: „Das fand ich ganz interessant: Ein, zwei Serben haben nach dem Spiel ‚Deutschland auf Wiedersehen‘ gesungen. Da ist Milos Savic direkt dazwischengegangen und hat gesagt: ‚Das gibt es nicht. Die Nerven behalten.‘“
Der 52-Jährige sprach in diesem Zusammenhang von „Schadenfreude“ der Serben.
Wirbel um Heulsusen-Geste
Vor 9.130 Zuschauern im dänischen Herning hatten sich Deutschland und Serbien zuvor ein hitziges Duell geliefert. Zur Pause führte das DHB-Team noch komfortabel, brach in der zweiten Hälfte jedoch überraschend ein.
Brisant war es bereits im ersten Durchgang geworden: Serbiens Kreisläufer Mijajlo Marsenić kam nach einem klaren Foul an Julian Köster ohne Strafe davon und machte anschließend eine provokante Heulsusen-Geste in Richtung des Deutschen.
Das Verhalten wurde von ARD-Experte Dominik Klein als „falsch“ eingestuft: „Da braucht man keine Schauspielerei vorwerfen.“