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Generalprobe für Handball-EM: DHB-Team bangt um Leistungsträger

DHB-Team bangt um Leistungsträger

Im letzten Test vor der Handball-EM muss Renars Uscins behandelt werden. Nach dem Spiel meldet sich der DHB-Star und äußert sich zu der Schrecksekunde. Ein Einsatz im Auftaktspiel gegen Österreich ist unsicher.
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Im letzten Test vor der Handball-EM muss Renars Uscins behandelt werden. Nach dem Spiel meldet sich der DHB-Star und äußert sich zu der Schrecksekunde. Ein Einsatz im Auftaktspiel gegen Österreich ist unsicher.

Schrecksekunde kurz vor Beginn der Handball-EM! Beim Testspielsieg gegen Kroatien (33:27) verletzte sich DHB-Star Renars Uscins direkt zu Beginn der Partie leicht und musste behandelt werden. Der Rückraumspieler der TSV Hannover-Burgdorf war unmittelbar nach Spielbeginn umgeknickt, die Partie wurde daraufhin für kurze Zeit unterbrochen.

Als das Spiel fortgesetzt wurde, erzielte Uscins direkt das erste Tor im Spiel für das deutsche Team, musste danach jedoch neben dem Court behandelt werden. Der 23-Jährige nahm anschließend auf der Bank Platz, kehrte aber bis zur Halbzeit nicht mehr ins Spiel zurück.

„Es hat im ersten Moment natürlich wehgetan, aber als die Bandage rumgekommen ist, hat man gesehen, dass nichts blau oder dick geworden ist. Das ist erstmal das Wichtigste, dass da nichts kaputt ist”, gab Uscins nach dem Spiel Entwarnung.

Ein Einsatz im ersten EM-Spiel am Donnerstag gegen Österreich ist dennoch nicht gesichert. „Er sah verhältnismäßig frisch aus heute Morgen. Er wird heute wohl nicht trainieren oder nur sehr dosiert. Für das Spiel gegen Österreich sind wir zuversichtlich, da steht aber noch eine Untersuchung an“, sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton am Montag bei einer Pressekonferenz in Hannover. „Der Fuß ist über Nacht nicht schlimmer geworden, das ist ein gutes Zeichen.“

DHB-Team: Uscins kehrte gegen Kroatien zurück

Uscins konnte in der zweiten Hälfte gegen Kroatien auf das Parkett zurückkehren. Nach dem Abpfiff erklärt er, dass jetzt ein paar Tage Zeit sei, damit „wir das gut in den Griff bekommen“.

Über die Schrecksekunde selbst sagte Uscins: „Ich bin auf Riesenlatschen gelandet und dann nach vorne weggeknickt. Es tut im ersten Moment weh, aber da muss man durch einfach.“