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La Liga: FC Barcelona droht Ärger wegen Lewandowski - sogar Punktabzug?

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La Liga: FC Barcelona droht Ärger wegen Lewandowski - sogar Punktabzug?

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Barca droht Ärger bei Lewandowski

Barca droht Ärger bei Lewandowski

Der FC Barcelona hat enorme finanzielle Probleme. Trotzdem holt sich Barca einen Spieler nach dem anderen - was sich nun rächen kann und auch Auswirkungen auf Robert Lewandowski hat.
Auf der Audi Summer Tour 2022 in den USA teilt Julian Nagelsann gegen den neuen Klub von Robert Lewandowski aus und deren Transferpolitik.
. SPORT1
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von SPORT1

Der FC Barcelona befindet sich im Spielerrausch. Bislang haben die Katalanen in Frank Kessié, Andreas Christensen (beide ablösefrei), Raphinha (58 Millionen Euro) sowie Robert Lewandowski (45 Millionen) vier neue Akteure verpflichtet und über 100 Millionen Euro ausgegeben. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Ein Ende scheint noch nicht in Sicht zu sein, denn Trainer Xavi möchte nach Aussagen von Präsident Joan Laporta beim TV-Sender TUDN Mexico noch weitere Verstärkung für den Abwehrverbund haben.

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann zeigte sich auf einer Pressekonferenz am Dienstag während des USA-Trips ebenfalls verwundert über das Verhalten der Katalanen: „Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht, wie das möglich ist. Barca ist der einzige Klub der Welt, der Spieler kaufen kann, ohne Geld zu haben. Das ist wirklich verrückt.“

Barca hat hohen Schuldenberg

Allerdings kann Barca dies sehr wohl auf die Füße fallen, denn der spanische Verband gibt den 20 Erstligisten eine Gehaltsobergrenze vor. Diese ist abhängig davon, wie gut oder auch schlecht der jeweilige Verein wirtschaftet. Aus diesem Grund ist die Grenze auch bei allen Klubs anders taxiert.

Aufgrund der schlechten Zahlen wurde die Gehaltobergrenze der Katalanen zu Beginn der vergangenen Saison um 250 Millionen herabgesetzt und betrug 97 Millionen Euro. Der Betrag umfasst dabei die maximalen Gesamtausgaben des Profikaders, Trainerteams sowie der eigenen Akademie-Spieler.

Verpasst Lewandowski den Saisonstart?

Im März veröffentlichte die spanische Sporttageszeitung as eine aktualisierte Berechnung der Gehälter - und laut dieser lag Barca 144 Millionen Euro über den eigentlich erlaubten Ausgaben.

Der Grund dafür war, dass Barcelona im Januar drei neue Spieler verpflichtet hatte und unter anderem Ferran Torres für 55 Millionen von ManCity nach Katalonien gelotst hatte. Infolgedessen musste Torres zwei Wochen auf seine Registrierung warten, ehe der Verein Gehalt einsparen konnte, indem er Philippe Coutinho zu Aston Villa verlieh.

Da nun die Gehaltsausgaben aufgrund der vielen Neuzugänge steigen, es allerdings auf der anderen Seite kaum Abgänge gibt, droht den Verantwortlichen erneut ein ähnliches Problem wie bei Torres. Darüber hinaus kann der spanische Verband einem Klub, der über der Gehaltsobergrenze liegt, eine Geldstrafe aufbrummen oder sogar Punkte abziehen.

Sollte Barcelona in den kommenden Wochen über Moussa Wagué (HNK Gorica), Dani Alves (UNAM Pumas), Clément Lenglet (Leihe zu Tottenham), Adama Traoré (Leih-Ende aus Wolverhampton) und Luuk de Jong (Leih-Ende vom FC Sevilla) hinaus im Vergleich zur vergangenen Rückrunde keine weiteren Spieler von der Gehaltsliste streichen können, besteht demnach die Gefahr, dass Lewandowski sowie die weiteren Neuzugänge zu Saisonbeginn fehlen werden.

Barca startet am 13. August mit einem Heimspiel gegen Rayo Vallecano in die neue La-Liga-Saison. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan von La Liga)