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Barca-Hammer: Lewandowski & Co. nicht spielberechtigt! Barcelona nach gescheitertem 150-Millionen-Trick in Zwickmühle!

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Barca-Hammer: Lewandowski & Co. nicht spielberechtigt! Barcelona nach gescheitertem 150-Millionen-Trick in Zwickmühle!

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Barca scheitert mit 150-Mio-Trick

Barca scheitert mit 150-Mio-Trick

Aufgrund fehlender Gelder kann der FC Barcelona seine Neuzugänge um Robert Lewandowski weiterhin nicht registrieren – auch, weil ein 150-Millionen-Trick nicht funktionierte.
Barcelonas Transfermarkt kann in Anbetracht der finanziellen Probleme durchaus magisch wirken. Doch bei der Spielerregistrierung war Robert Lewandowski an erster Stelle, so Präsident Joan Laporta.
. SPORT1
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von SPORT1

Der FC Barcelona darf nach aktuellem Stand seine Neuzugänge um Robert Lewandowski beim Ligaauftakt am kommenden Wochenende gegen Rayo Vallecano nicht einsetzen.

Grund dafür ist eine fehlende Registrierung der Stars bei der spanischen Liga, da die Katalanen deutlich über der seit 2013 in Spanien eingeführten Gehaltsobergrenze liegen. Dieses sogenannte Financial Fairplay richtet sich nach bestimmten Regeln, sie ist unter anderem abhängig vom gemeldeten Vereinsbudget.

Barca braucht Geld, um Lewandowski anzumelden

Bei Überschreitung der Gehaltsobergrenze sind die Vereine in ihren Möglichkeiten, neue Spieler in den Kader aufzunehmen, eingeschränkt. Sie müssen neue Geldquellen, beispielsweise durch Spielerverkäufe oder zusätzliches externes Sponsoring, schaffen, um die Gehaltsobergrenze anzuheben. (NEWS: Alle aktuellen Infos zu La Liga)

Diesen Plan verfolgt auch der FC Barcelona. Um seine Schulden zu reduzieren, die sich beim Amtsantritt von Barca-Präsident Joan Laporta im März bei 451 Millionen Euro Nettoschulden und 1,35 Milliarden Euro Bruttoschulden befanden, hat der FC Barcelona bereits einiges unternommen – und versucht, die spanische Liga auszutricksen.

Barca gibt eigene Millionen-Zahlung als Sponsoring an

Durch einen Bilanztrick wollten die Katalanen laut dem spanischen Radiosender Cope Mehreinnahmen von 150 Millionen Euro vortäuschen. Und so lief das Ganze ab:

Barca verkaufte seine Fernsehrechte nicht direkt an die globale Investmentfirma Sixth Street, sondern gründete zuerst eine Firma namens Locksley Investment, welche die Fernseheinnahmen der Katalanen hält.

Erst über Locksley wurden dann die Pakete (erst zehn Prozent, dann weitere 15 Prozent) an Sixth Street verkauft - und in der Folge vermeldete Barca insgesamt Einnahmen in Höhe von 667 Millionen Euro.

Das Problem: Barca soll vorher aus eigener Tasche für 150 Millionen für Rechte an die eigene Firma Locksley überwiesen haben - diese wurden dann aber zusammen mit dem Geld aus den Deals mit Sixth Street als Einnahmen für TV-Rechte wieder an Barca verbucht.

So zahlte das Unternehmen Sixth Street wohl nur 517 Millionen Euro - und nur diese Summe registrierte La Liga.

Denn obwohl die Trickserei legal ist, akzeptierten die Liga-Bosse die 150 Millionen nicht als neues Einkommen - und Barca steckt weiter in der Zwickmühle.

Den Katalanen bleiben nur noch wenige Tage bis zum Ligaauftakt gegen Rayo Vallecano (Samstag, 21:00 Uhr), um seine Neuzugänge zu registrieren.

Barca-Präsident Laporta blickt zuversichtlich auf das Wochenende, er kündigte bereits neue Handlungen an: „Wir haben daran gearbeitet, alle zu registrieren. Wir haben hart und produktiv daran gearbeitet, die Anforderungen zu erfüllen. Sollte es erforderlich sein, noch mehr Dinge zu unternehmen, werden wir das tun.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan von La Liga)