Der Rauswurf von Xabi Alonso wird auch über die Stadtgrenzen von Madrid hinaus heftig diskutiert. Immerhin war der Spanier erst im Sommer 2025 als Cheftrainer von Real Madrid installiert worden. Selbst Bayern-Sportdirektor Christoph Freund hat die Entscheidung der Königlichen mit Verwunderung aufgenommen.
Auch vom FC Bayern kommt eine erstaunte Reaktion
Freund erstaunt über Alonso-Aus
„Ich war sehr überrascht. Xabi ist ein außergewöhnlich guter Trainer“, sagte er bei Sky. Zwar kennt sich natürlich auch Freund mit der Schnelllebigkeit des Fußball-Business aus, jedoch macht das die Sache für ihn nicht unbedingt nachvollziehbarer.
„Es ist schon ein bisschen verrückt, in so kurzer Zeit“, fand der Österreicher ziemlich klare Worte. Freund hat eben nicht vergessen, dass der Spanier in Leverkusen „überragende Arbeit“ geleistet habe.
Der Bayern-Sportdirektor gab allerdings auch zu verstehen, dass er „keinen Einblick darüber habe“, was bei den Blancos alles passiert. „Es steht mir nicht zu, darüber zu urteilen“, machte er deutlich.
Alonso-Aus nach Supercopa-Pleite
Alonso wurde nach der Niederlage im Finale der Supercopa gegen den FC Barcelona gefeuert und durch Álvaro Arbeloa ersetzt. In den vergangenen Wochen und Monaten hatten interne Unstimmigkeiten immer wieder für Unruhe gesorgt. Insbesondere das Verhältnis zwischen Alonso und Vinícius Júnior wurde in den spanischen Medien als sehr angespannt bezeichnet.
Sportlich betrachtet war Alonso mit den Madrilenen als Tabellen-Zweiter der spanischen La Liga und Tabellen-Siebter in der Ligaphase der Champions League zumindest solide unterwegs.
Alonso einst Wunschkandidat der Bayern
Während sich die Madrilenen in der Alonso-Causa keine Geduld bewiesen haben, soll beim FC Bayern auf der Trainerposition Kontinuität vorherrschen.
Umso mehr ist die Entwicklung bitter für Alonso, der ja vor der Kompany-Verpflichtung der Wunschkandidat in München gewesen sein soll.