Superstar Kylian Mbappé hat Xabi Alonso mit respektvollen Worten von Real Madrid verabschiedet.
Mbappé reagiert auf Alonsos Aus bei Real: Was er nicht erwähnt, fällt auf
So reagiert Mbappé auf Alonsos Aus
„Es war eine kurze Zeit, aber es war mir eine Freude, für dich zu spielen und von dir zu lernen. Danke, dass du mir seit Tag eins Vertrauen gegeben hast“, schrieb der französische Angreifer bei Instagram.
Mbappé wünscht Alonso „viel Erfolg“
Der spanische Fußball-Rekordmeister hatte sich nach der Niederlage im Supercup gegen den FC Barcelona (2:3) am Montag von Alonso getrennt. Er werde den Basken „als einen Trainer in Erinnerung behalten, der klare Ideen hatte und viel über Fußball weiß“, betonte Mbappe, der Alonso „viel Erfolg“ für dessen „nächstes Kapitel“ wünschte.
Seit Wochen hatten sich Berichte über Alonsos angeblich angespanntes Verhältnis zu Teilen seiner Mannschaft gehäuft. In der Kabine herrsche ein „kalter Krieg“, hieß es beispielsweise, Superstars wie Vinicius Júnior oder Jude Bellingham sollen unzufrieden gewesen sein.
Vor diesem Hintergrund tut sich Interpretationsspielraum dadurch auf, dass Mbappé bei der Aufzählung von Alonsos Stärken in auffälliger Weise das theoretische Wissen betont und andere Dinge unerwähnt lässt, die einen Teamlenker im Praktischen auszeichnen.
Umstrittene Geste von Mbappé
Ausgerechnet Mbappé hatte nach der Finalpleite gegen Barcelona für Aufregung gesorgt. Bilder der TV-Kameras zeigten, dass der Franzose seine Mitspieler wohl aufforderte, auf das eigentlich obligatorische Ehrenspalier für den frischgebackenen Titelträger zu verzichten. Zuvor hatten die Spieler des FC Barcelona den Madrilenen beim Abholen ihrer Medaillen noch artig applaudiert.
Aus dem Umfeld von Real Madrid hieß es später, der spanische Verband habe die Spieler angewiesen, sich in einen anderen Bereich zu begeben. Als Begründung wurde angeführt, Mbappé und seine Teamkollegen würden sich im Kamerabild befinden. Ob dies tatsächlich der ausschlaggebende Grund war, bleibt allerdings offen – zumindest sprach der optische Eindruck nicht unbedingt dafür.
Auch Güler und Rüdiger verabschieden sich von Alonso
Mit Arda Güler meldete sich am Montagabend noch ein weiterer Real-Spieler zu Wort: „Herr Xabi Alonso, vielen Dank, dass Sie vom ersten Tag an an mich geglaubt und mir vertraut haben“, schrieb Güler bei Instagram.
„Jedes Gespräch, jedes Detail, jede Forderung hat mein Spiel geprägt und mich auf ein höheres Niveau gebracht. Ich bin wirklich dankbar für alles, was Sie zu meiner Entwicklung beigetragen haben. Ihr Vertrauen in mich hat mich zu einem besseren Spieler gemacht“, zeigte sich der türkische Nationalspieler dankbar.
Auch DFB-Star Antonio Rüdiger verabschiedete sich und wünschte Alonso „nur das Beste für die Zukunft“.
Zuletzt deuteten kleine Indizien zwar darauf hin, dass die Kabine wieder hinter dem 44 Jahre alten Alonso stehen könnte. Das Gesamtbild war der Klubführung aber offensichtlich weiter nicht vielversprechend genug.
Alonso hatte Real zu Saisonbeginn übernommen und die Nachfolge von Carlo Ancelotti angetreten. In Deutschland hatte er mit Bayer Leverkusen 2023/2024 das Double gewonnen. Álvaro Arbeloa, zuletzt Trainer der zweiten Mannschaft, übernimmt die Königlichen.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)