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Flick-Abschied? Barca denkt an Alternativen

Kuriose Berichte um Flick

Der FC Barcelona und Hansi Flick feiern gemeinsam große Erfolge, dennoch ist der Klub wohl auf einen vorzeitigen Abgang vorbereitet. Die politische Zukunft des Klubs könnte eine entscheidende Rolle spielen.
Marc-André ter Stegen steht Berichten zufolge kurz vor einem Wechsel zu Girona. Barca-Trainer Hansi Flick will die Entscheidung dem deutschen Nationalspieler überlassen.
Der FC Barcelona und Hansi Flick feiern gemeinsam große Erfolge, dennoch ist der Klub wohl auf einen vorzeitigen Abgang vorbereitet. Die politische Zukunft des Klubs könnte eine entscheidende Rolle spielen.

Bereitet sich der FC Barcelona auf einen vorzeitigen Abschied von Trainer Hansi Flick vor? Zwar befinden sich die Katalanen weiter auf der Erfolgsspur und auch der Vertrag des 60-Jährigen gilt noch bis Sommer 2027, dennoch soll Barcelona bereits zwei mögliche Nachfolger ausgemacht haben.

Laut der spanischen Zeitung Sport gelten Luis Enrique (Paris Saint-Germain) und Mikel Arteta (FC Arsenal) als Favoriten, für den Fall, dass Flick den Klub vorzeitig verlassen sollte. Sowohl Arteta (als Spieler) als auch Enrique (als Spieler und Trainer) waren bereits in Barcelona aktiv, stehen jedoch beide noch bis 2027 bei ihren aktuellen Klubs unter Vertrag. Besonders Enrique soll einer Rückkehr nicht abgeneigt sein.

Aktuell spricht aber wenig für einen Abgang von Flick. In seiner ersten Saison gewann der 60-Jährige unmittelbar Meisterschaft, Pokal sowie Superpokal und überzeugte in den prestigeträchtigen Clásicos gegen Real Madrid.

Nach 20 Spieltagen führt Barcelona auch in diesem Jahr die Tabelle in La Liga an, bejubelte die Supercopa de Espana gegen Real (3:2) und gewann bis zur Niederlage gegen Real Sociedad (1:2) am Sonntag elf Pflichtspiele in Serie.

Beeinflusst Laporta das Schicksal von Flick?

Tatsächlich könnte die Zukunft von Flick eher von einer weiteren Personalie abhängen. So erklärte er im Dezember, dass neben den sportlichen Faktoren Präsident Joan Laporta eine entscheidende Rolle spiele.

„Anderthalb Jahre sind für einen Trainer, vor allem hier in Barcelona, eine lange Zeit. Ich bin sehr glücklich, für diesen Klub zu arbeiten“, versicherte Flick und meinte: „Der Präsident ist der Grund, warum ich hier bin. Wir werden sehen, was bei der Präsidentschaftswahl passiert. Für mich ist es toll, noch anderthalb Jahre hier zu sein, aber diese Dinge hängen auch vom Präsidenten ab. Für mich ist es wichtig, ihn als Präsidenten zu haben.“

Laporta war bereits von 2003 bis 2010 Präsident der Katalanen, ehe er 2021 eine zweite Periode im Amt antrat. Bereits jetzt kündigte er jedoch an, bei der Präsidentschaftswahl 2026 letztmals zu kandidieren. Sollte die politische Zukunft des Klubs also tatsächlich Einfluss auf die Personalie Flick haben, soll sich Barcelona deshalb zwei prominente Alternativen bereitgelegt haben.

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