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Ligue 1: Julian Draxler muss bei PSG mit Talenten und Verkaufskandidaten trainieren

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Ligue 1: Julian Draxler muss bei PSG mit Talenten und Verkaufskandidaten trainieren

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Draxler am Tiefpunkt

Draxler am Tiefpunkt

Julian Draxler muss bei Paris Saint-Germain derzeit mit den Nachwuchsspielern trainieren. Und das könnte auch noch länger so bleiben.
Julian Draxler ist bei Paris Saint-Germain sportlich am Tiefpunkt. Der Angreifer wurde nicht zur Vorbereitungsreise nach Japan mitgenommen.
. SPORT1
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von SPORT1

Neymar, Lionel Messi, Kylian Mbappé? Julian Draxler trainiert derzeit nicht mehr mit den Weltstars von Paris Saint-Germain - und findet sich stattdessen von aufstrebenden Talenten umringt.

Der deutsche Nationalspieler ist einer von fünf Profis, die von PSG nicht mit auf die Vorbereitungsreise nach Japan mitgenommen wurden. Und das, obwohl der zuletzt angeschlagene Offensivspieler wieder fit ist. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Ligue 1)

Draxler muss ebenso wie Layvin Kurzawa, Georginio Wijnaldum, Ander Herrera, Rafinha und sein deutscher Kollege Thilo Kehrer mit Spielern des Nachwuchsleistungszentrums in Paris arbeiten, abseits von Glanz und Glamour. Dies berichtet unter anderem die L‘Equipe mit der Überschrift: „Das seltsame Leben der Unerwünschten“.

Aus arbeitsrechtlichen Gründen werden der zweiten Trainingsgruppe die selben Bedingungen geboten wie der ersten. Draxler und Co. ziehen sich also in der selben Kabine um, trainieren auf den selben Plätzen. Aber eben am Nachmittag, wenn die Stars - die morgens antreten - ihre Einheit schon absolviert haben.

WM-Chancen? Draxler braucht Spielpraxis

Und an dieser Trennung wird sich wohl vorerst auch nichts ändern. In Frankreich dürfen Vereine während der Transferperiode mehrere Trainingsgruppen bilden, schreibt L‘Equipe-Reporter David Fioux. Bis mindestens zum 1. September wird Draxler dem Bericht zufolge daher noch außen vor sein.

Erst danach könnte er wieder mit dem Großteil des Teams auf dem Platz stehen - vorausgesetzt, er hat den Klub bis dahin nicht verlassen. Denn genau darauf zielt die Entscheidung des Vereins offensichtlich ab, Draxler steht auf der Liste der Streichkandidaten.

Der Vertrag des 28-Jährigen läuft noch bis 2024. Vor allem mit Blick auf die WM im Winter braucht Draxler Einsatzminuten, um sich Bundestrainer Hansi Flick anbieten zu können. Ein Problem: Bei PSG verdienen die meisten Spieler sehr gut - und müssten bei einem Abgang wohl Einbußen beim Gehalt in Kauf nehmen.

Zudem dürfte bei Draxler auch die persönliche Situation bei der Zukunftsplanung ein Rolle spielen: Mit seiner Partnerin erwartet er im September das erste Kind.