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PSG: Die letzte Chance für Sergio Ramos! Abwehrstar gibt trotz Verletzungsmisere in Paris nicht auf

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PSG: Die letzte Chance für Sergio Ramos! Abwehrstar gibt trotz Verletzungsmisere in Paris nicht auf

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Ramos kämpft um letzte Chance

Ramos kämpft um letzte Chance

Sergio Ramos erlebt bei PSG eine Debüt-Saison zum Vergessen. Es gibt bereits Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied. Doch der Spanier hat noch große Pläne in der französischen Hauptstadt.
Sergio Ramos liegt im Urlaub alles andere als auf der faulen Haut. Auf Instagram begeistert er jetzt seine Fans mit seinem Training - für das er kurzerhand sein Boot umfunktioniert.
Niklas Trettin
Niklas Trettin

Lange Zeit galt Sergio Ramos als einer der gefürchtetsten Abwehrspieler der Welt – ehe ihn eine ganze Reihe von Verletzungen stoppten. Wie geht es für den einstigen Superstar im Spätherbst seiner Karriere weiter?

Ramos hat eine echte Seuchensaison erlebt. Als der Innenverteidiger im vergangenen Sommer von Real Madrid zu Paris Saint-Germain gewechselt war, bekam er von den Franzosen große Vorschusslorbeeren. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Ligue 1)

Aus gutem Grund: Vier Champions-League-Titel, fünf spanische Meisterschaften, Europameister 2008 sowie 2012, Weltmeister 2010 – in der Vita des beinharten Abwehrspielers tummeln sich unzählige Erfolge.

Bislang hat der Spanier, der folglich als Führungsspieler an die Seine geholt wurde, entgegen der hohen Erwartungen im Starensemble von PSG jedoch noch gar nicht Fuß gefasst. Stattdessen brachte Ramos eine aus seiner Sicht katastrophale Saison hinter sich.

Wadenverletzungen und muskuläre Probleme bremsten Ramos immer wieder aus. Letztlich standen beim 36-Jährigen nur zwölf Einsätze in der Ligue 1 sowie eine Partie im französischen Pokalwettbewerb zu Buche.

Nur Zuschauer in der Königsklasse

Besonders bitter: In der gesamten Champions-League-Saison stand Ramos keine einzige Sekunde auf dem Rasen. Auf dem Pariser Weg zum langersehnten Gewinn der Königsklasse konnte er seinen Verein nicht unterstützen – und sah zu, wie PSG schon im Achtelfinale gegen seinen Ex-Klub und späteren Titelträger Real Madrid die Segel streichen musste.

Zwischenzeitlich schien es sogar fraglich zu sein, ob Ramos überhaupt bis zu seinem Vertragsende 2023 in Paris bleiben werde. Laut Medienberichten dachte der französische Meister bereits über eine vorzeitige Auflösung des Kontraktes nach.

Somit steht für Ramos in den kommenden Saison einiges auf dem Spiel. Der Abwehrmann kämpft um seinen Ruf, die zweite und wahrscheinlich letzte Chance in Paris und will die Verletzungsprobleme endlich in den Griff bekommen. Via Instagram präsentierte er sich zumindest beim ersten PSG-Training nach der Sommerpause voller Tatendrang.

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Woraus darf Ramos Hoffnung schöpfen?

Der spanische Nationalspieler hat seine Wadenverletzung Ende März auskuriert und ist seitdem fit. Schon im Ligaendspurt wirkte Ramos noch bei acht Begegnungen mit und spielte davon sechsmal über die volle Distanz. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Ligue 1)

Auch der Trainerwechsel von Mauricio Pochettino zu Christophe Galtier könnte einen Wendepunkt darstellen. Im Februar berichtete die spanische Tageszeitung ABC, dass Ramos und Pochettino kein sonderlich gutes Verhältnis gehabt haben sollen.

„Noch vier bis fünf Jahre auf hohem Niveau spielen“

Ramos selbst zeigte sich zum Ende der abgelaufenen Saison ehrgeizig und wollte sein Abenteuer in der Ligue 1 unbedingt fortsetzen: „Ich habe zwei Jahre Vertrag hier in Paris. Wir versuchen, drei daraus zu machen. Eins noch und dann sehen wir weiter“, sagte er in einem Interview mit Amazon Prime.

Ein baldiges Karriereende nimmt Ramos laut einiger Aussage dagegen nicht ins Visier: „Ich würde gerne noch vier bis fünf Jahre auf hohem Niveau spielen und dann eine andere Erfahrung machen.“ (DATEN: Die Tabelle der Ligue 1)

Ob der 36 Jahre alte Ramos dieses Vorhaben in die Tat wirklich umsetzt, wird die Zukunft zeigen. Eine Schlüsselrolle wird mit Sicherheit sein eigener Körper haben. Sollten die Verletzungssorgen endgültig der Vergangenheit angehören, ist dem Weltmeister von 2010 alles zuzutrauen – auch eine Erfolgsgeschichte in Paris.