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"Das ist ein Skandal!" PSG-Gegner wütet über späten Tiefschlag

PSG-Gegner wütet: „Das ist ein Skandal“

Lille kassiert gegen PSG einen ganz späten Ausgleich. Weil die Nachspielzeit eigentlich schon abgelaufen war, wittert der Klubboss einen Skandal.
Ferran Torres erwischt bei PSG einen Traumstart und sichert seinem Team mit einem Doppelpack ein Remis bei Stade Rennes. Luis Enrique zeigt sich anschließend zufrieden mit den Möglichkeiten seines breiten Kaders.
Lille kassiert gegen PSG einen ganz späten Ausgleich. Weil die Nachspielzeit eigentlich schon abgelaufen war, wittert der Klubboss einen Skandal.

Der OSC Lille hat zum Auftakt des zweiten Ligue-1-Spieltags einen sicher geglaubten Heimsieg gegen Paris Saint-Germain noch aus der Hand gegeben. Beim 2:2 am Freitagabend glich PSG in der 95. Minute aus – obwohl Schiedsrichter Eric Wattellier zuvor drei Minuten Nachspielzeit angezeigt hatte.

Lille führte im Stade Pierre-Mauroy bis kurz vor Schluss mit 2:0. Hakon Haraldsson traf in der 21. Minute, Dilane Bakwa legte in der 84. Minute nach. PSG verkürzte zunächst in der ersten Minute der Nachspielzeit, ehe der Ausgleich in den Schlusssekunden fiel.

Präsident Olivier Létang ging nach dem Abpfiff lautstark durch die Mixed Zone und rief laut L’Équipe aufgebracht: „Das ist ein Skandal!“

Lille-Profis hadern nach Enttäuschung gegen PSG

Kapitän Benjamin André kritisierte nach dem Spiel vor allem die zusätzliche Spielzeit. „Ich kann verstehen, dass sie 30 oder 40 Sekunden draufpacken wollen, aber am Ende sind es die 15 Sekunden zu viel, die das Spiel kippen“, sagte André bei Ligue 1+: „Was uns tötet, ist diese letzte Minute.“

Auch der frühere Schalke Nabil Bentaleb äußerte Unverständnis über die Entscheidung, über die angezeigte Nachspielzeit hinaus spielen zu lassen. „Er hat gesagt, dass wir bei ihrem Tor eine Minute verloren hätten… Wir gehen da jetzt nicht ins Detail, wir kennen die Konsequenzen“, sagte der Mittelfeldspieler.

Später ergänzte er: „Ich dachte, das Spiel müsste ein bisschen früher zu Ende sein. Aber der Schiedsrichter hat entschieden, dass es Nachspielzeit geben muss – also mussten wir bis zum Ende fokussiert bleiben.“ Trainer Davide Ancelotti vermied dagegen eine Schiedsrichterdebatte.

Linksverteidiger Romain Perraud wollte ebenfalls nicht ausführlich über die Szene sprechen, deutete aber Zweifel an. „Die zwei zusätzlichen Minuten? Ehrlich, ich weiß es nicht. Ich spreche nie über Schiedsrichter“, sagte Perraud. Mit Blick auf den Ausgleich ergänzte er: „Es hinterlässt einen bitteren Beigeschmack.“

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.