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Klopp: Krise "total normal"

Klopp: Krise "total normal"

Teammanager Jürgen Klopp macht sich trotz der Schwächephase des englischen Meisters keine Sorgen. Der Liverpool-Trainer kontert seine Kritiker.
Jürgen Klopp bleibt trotz Schwächephase gelassen
Jürgen Klopp bleibt trotz Schwächephase gelassen
© AFP/POOL/SID/PHIL NOBLE
SID
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von SID

Teammanager Jürgen Klopp macht sich trotz der Schwächephase des englischen Meisters FC Liverpool keine Sorgen.

"Jetzt gerade haben wir eine offensive Krise. Die nächste Schlagzeile wird sein, dass jeder nun weiß, wie man gegen uns spielen muss. Das ist in diesen Phasen total normal", sagte er am Mittwoch: "Ich habe irgendwo gelesen, dass ich das Team neu aufbauen muss. Die Welt ist ein verrückter Ort - nicht nur wegen der Pandemie. Keiner hat mehr Zeit."

Der Titelverteidiger steht in der Premier League derzeit nur auf Rang vier, hat die vergangenen vier Ligaspiele nicht gewonnen und zuletzt dreimal in Serie nicht getroffen. Am vorigen Sonntag hatten sich die Reds im Spitzenspiel 0:0 von Manchester United getrennt.

"Du kriegst nur Zeit, wenn du immer Schritte vorwärts machst", sagte Klopp vor dem Heimspiel am Donnerstag (21.00 Uhr) gegen den FC Burnley: "Im Moment wissen wir, dass wir nach der letzten Saison keine Schritte vorwärts gemacht haben. Wir wissen das und wollen das ändern. Aber wir müssen das im Spiel ändern und nicht durch Reden."

Für den 53-Jährigen sei die aktuelle Lage "keine Katastrophe". Auch der Torflaute der Weltklasse-Sturmreihe Mohamed Salah, Sadio Mane und Roberto Firmino begegnete Klopp mit Gelassenheit: "Die Tore fliegen dir nicht von rechts und links zu, sondern du musst dafür arbeiten", sagte er: "Wenn du ruhig und trotzdem hungrig bleibst und gute Entscheidungen triffst - dann wird sich die Situation ändern."