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Was Tuchel jetzt mit Chelsea vorhat

Was Tuchel jetzt mit Chelsea vorhat

Der FC Chelsea setzt weiter auf Thomas Tuchel. Nach SPORT1-Informationen hatte sich der Vertrag bereits nach dem Champions-League-Finale automatisch verlängert.
Durch den Titelgewinn in der Champions League ist Thomas Tuchel in die Riege der Toptrainer aufgestiegen. Der Startschuss für eine Ära beim FC Chelsea?
. SPORT1
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von SPORT1

Thomas Tuchel bleibt beim FC Chelsea.

Was nach dem Sieg im Finale der Champions League gegen Manchester City bereits die Runde machte und auch von SPORT1 berichtet worden war, ist nun offiziell.

Die Londoner bestätigten "wie bei seiner Unterschrift beim Klub vereinbart" die Vertragsverlängerung mit dem deutschen Erfolgscoach bis 2024. Nach Informationen von SPORT1 hatte sich der Vertrag des deutschen Trainers nach dem 1:0-Triumph gegen Manchester City am Samstag automatisch verlängert.

Tuchel dankbar und angriffslustig

Kurios: Tuchel selbst war sich gar nicht ganz sicher, dass sein ursprünglich bis 2022 unterschriebenes Arbeitspapier ein neues Enddatum bekommen hatte: "Mein Manager hat davon gesprochen, aber ich wusste das nicht. Das müssen wir erst checken."

"Ich kann mir keine bessere Gelegenheit für eine Vertragsverlängerung vorstellen. Ich bin dankbar für die Erfahrung und sehr glücklich, Teil der Chelsea-Familie zu bleiben", erklärte Tuchel: "Es liegt noch viel vor uns und wir sehen den nächsten Schritten mit Ehrgeiz und viel Vorfreude entgegen."

Thomas Tuchel verriet, dass er im Champions-League-Finale mit Chelsea Schuhe trug, die ihm der Präsident von PSG geschenkt hatte.
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Tuchel gewinnt in PSG-Schuhen

Sein Manager ist der berühmte Sportberater Pini Zahavi. Tuchel hatte die Blues im Januar übernommen und den Klub noch in der Premier League auf Platz vier geführt sowie in das Finale des FA Cup. Dazu kam er Triumph im CL-Endspiel.

Obwohl er gerade erst die Champions League gewonnen hat, denkt Chelsea-Coach Thomas Tuchel schon in die Zukunft und verlangt weitere Erfolge.
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"Sprachlos!" Tuchels emotionale Titel-Rede

"Wir sind natürlich sehr froh, Thomas für weitere zwei Jahre an uns binden zu können, und freuen uns auf weitere Erfolge in den kommenden Spielzeiten", sagte Chelsea-Direktorin Marina Granovskaia.

Tuchel bricht Chelseas Trainerfluch

Tuchel habe sich "nahtlos eingefügt und wurde sofort ein integraler Bestandteil der Chelsea-Familie. Die Rückkehr in die Top Vier der Premier League war entscheidend, und wir könnten nicht glücklicher sein mit unserem Erfolg in der Champions League, der eine bemerkenswerte Saison bei Chelsea krönte."

Zuletzt war Chelsea bei seinen Cheftrainern nicht gerade vom Glück verwöhnt. Vor Tuchel waren Frank Lampard (4.7. 2019 - 25.01. 2021) und Maurizio Sarri (14.7. 2018 - 30.6. 2019) gescheitert. Blickt man auf die Jahre davor zurück, hatte lediglich Antonio Conte Erfolg - allerdings auch nur in seinem ersten Amtsjahr, als er 2017 die Premier League gewann.  

Wie geht es nun weiter für Tuchel und die Blues? 

Nach dem überraschenden Triumph in der Königsklasse dürfte Klub-Boss Roman Abramowitsch dem deutschen Coach auf dem Transfermarkt kaum einen Wunsch absprechen. Doch wie sehen die personellen Wünsche des 47-Jährigen aus? 

Tuchel will zwei bis drei Neuzugänge 

"Zwei oder drei Neuzugänge könnten sehr, sehr gut sein", sagte Tuchel vor einigen Tagen dem Guardian: "Wir brauchen keine weiteren sieben. Aber wir haben einige Ideen, um die Gruppe stärker zu machen." Er genießt nun den Luxus, ein erfolgreiches Team punktuell verstärken zu können. Im Fokus dürfte dann der Angriff auf die Premier-League-Krone stehen.

Dieses ambitionierte Ziel lässt sich nur mit einem treffsicheren Mittelstürmer erreichen. Genau das ist die wohl größte Baustelle bei Chelsea. Tuchel griff daher meist auf eine Aufstellung ohne echten Neuner zurück. Timo Werner zeigte sich zuletzt wenig treffsicher, Olivier Giroud und Tammy Abraham spielten kaum eine Rolle. Letzterer hatte es nicht einmal in Tuchels Kader für das Champions-League-Finale geschafft. 

Der 23 Jahre alte Abraham und der 34 Jahre alte Giroud sollen die Londoner daher im Sommer verlassen dürfen, wenn passende Angebote eintreffen würden. Neben den beiden Stürmern sollen auch Verteidiger Emerson Palmieri und Mittelfeldspieler Ross Barkley keine Rolle in den Plänen des Erfolgscoaches spielen. (Transfermarkt: Die heißesten Gerüchte im Transferticker)

Chelsea strebt Rückkehr von Lukaku an

Ganz oben auf der Wunschliste von Tuchel stehen Berichten zufolge gleich zwei Super-Stürmer: Romelu Lukaku und Erling Haaland. 

Thomas Tuchel verriet, dass er im Champions-League-Finale mit Chelsea Schuhe trug, die ihm der Präsident von PSG geschenkt hatte.
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Tuchel gewinnt in PSG-Schuhen

Mit einem der beiden Torjäger würde er sich demnach für den Angriff auf Manchester City gewappnet fühlen. Die Option Lukaku erscheint deutlich wahrscheinlicher als die Variante Haaland, den man beim BVB nicht ziehen lässt .