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Premier League: Arsenal schlechtester Meister jemals? Legenden lästern!

Legenden lästern heftig über Arsenal

Paul Scholes zweifelt trotz Tabellenführung an Arsenals Meisterqualität. Auch Jamie Carragher sieht große Schwächen in der Offensive der Gunners.
Der FC Arsenal kassiert gegen Manchester United die erste Heimniederlage der Saison, bleibt aber Tabellenführer. Trainer Mikel Arteta fordert nach dem 2:3 nun eine Reaktion und spricht über Pfiffe der Arsenal-Fans.
Paul Scholes zweifelt trotz Tabellenführung an Arsenals Meisterqualität. Auch Jamie Carragher sieht große Schwächen in der Offensive der Gunners.

Der FC Arsenal steht zwar weiterhin an der Spitze der Premier League, doch die jüngsten Auftritte sorgen für Kritik. Nach der Niederlage gegen Manchester United und nur zwei Punkten aus den letzten drei Spielen gerät die Mannschaft von Mikel Arteta zunehmend unter Druck.

Vor allem die Offensive steht im Fokus. Trotz einer ordentlichen Ausbeute von 42 Treffern - nur Manchester City traf häufiger. Aktuell fehlt es mehreren Leistungsträgern an Durchschlagskraft - ein Umstand, der nun auch diverse Experten auf den Plan ruft.

Scholes zweifelt an Arsenals Meister-Qualität

Arsenal kämpft um den ersten Meistertitel seit 2004, nachdem sie in den vergangenen Jahren mehrmals knapp gescheitert waren. Paul Scholes zeigt sich von den bisherigen Leistungen der Gunners in dieser Saison wenig beeindruckt.

Im Podcast The Good, The Bad & The Football sagte die Legende von Manchester United über die Gunners: „Wenn Arsenal die Liga gewinnt, wäre das vielleicht das schlechteste Team, das jemals Meister geworden ist“.

Scholes weiter: „Wenn du die Elf der Saison zusammenstellst und die vordere Reihe auswählst, kommt kein Arsenal-Spieler rein. Vielleicht Saka - aber selbst er war nicht überragend und hat nicht viele Tore oder Assists.“

Er führte weiter aus, dass frühere Meistermannschaften wie Liverpool offensiv deutlich besser aufgestellt waren, als die Gunners - wo auch der deutsche Nationalspieler Kai Havertz nach einer langen Zwangspause wieder zum Angriff gehört.

Standards als Waffe - aber zu wenig aus dem Spiel

Tatsächlich wird Arsenal in dieser Saison stark mit Standardsituationen in Verbindung gebracht. Viele Treffer entstehen nach ruhenden Bällen, während aus dem Spiel heraus zuletzt die Konstanz fehlte. Mehrere Offensivspieler warten seit Wochen auf Treffer.

Auch Jamie Carragher schloss sich der Kritik an. Der TV Experte erklärte gegenüber Sky Sports: „Wann hast du je eine Mannschaft an der Tabellenspitze gesehen, bei der du in der Offensive keinen einzigen Spieler in die Elf der Saison wählen würdest? Das ist nicht normal.“

Carragher weiter: „Die beste Mannschaft der Liga hat normalerweise immer mindestens einen, vielleicht sogar zwei Offensivspieler in der Mannschaft der Saison. Arsenal hat das im Moment nicht“.

Neben den Experten meldete sich auch Manchester United Flügelspieler Amad Diallo zu Wort. Nach dem 3:2 Sieg gegen die Gunners spottete er in den Sozialen Medien, Arsenals „einzige Hoffnung seien Ecken“. Die Aussage verbreitete sich schnell unter Fans und befeuerte die Debatte um Arsenals Offensivspiel zusätzlich.

Arteta beschwört weiter den Titelglauben

Trainer Mikel Arteta hält dennoch an seinem Kurs fest. Nach der Niederlage sprach er von einem klärenden Gespräch mit seiner Mannschaft.

Wie The Daily Mail ihn zitierte „Ich habe ihnen gesagt, wie gut sie sind und wie dankbar wir sind, jeden Tag mit ihnen zu arbeiten. Wir müssen das mit Überzeugung genießen, weil es passieren wird - das ist unser Moment“.

Er führte weiter aus, dass die Energie nun vollständig auf den Titelgewinn ausgerichtet werde. Trotz wachsender Zweifel von außen glaubt Arsenal intern weiter fest an die Meisterschaft.

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