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Premier League: Slot schimpft über Ekitiké-Szene

Slot schimpft über Ekitiké-Szene

Arne Slot ist nach einer kontroversen Szene um Hugo Ekitiké sauer. Der Trainer des FC Liverpool wählt sehr deutliche Worte.
Für das straffe Programm rund um die Weihnachtszeit sieht Liverpool-Trainer Arne Slot Hugo Ekitike gewappnet. Doch es war ein langer Weg für den Stürmer, der manchmal zum Ausdauertraining gezwungen werden musste.
Arne Slot ist nach einer kontroversen Szene um Hugo Ekitiké sauer. Der Trainer des FC Liverpool wählt sehr deutliche Worte.

Arne Slot hat sich nach dem torlosen Remis gegen einen Aufsteiger mächtig geärgert. Über die Schiedsrichter, aber auch über die eigene Offensive. Der Trainer des FC Liverpool haderte nach dem 0:0 gegen Leeds United vor allem mit einer strittigen Szene.

In der 14. Spielminute kam es zu einem Zweikampf zwischen Liverpools Hugo Ekitiké und Jaka Bijol, der an dem Angreifer zerrte. Ekitiké konnte den Ball zwar noch auf Florian Wirtz ablegen - dessen Abschluss wurde geblockt - dennoch sah Slot eine elfmeterwürdige Szene.

„Wäre er hingefallen, hätte es wahrscheinlich einen Elfmeter gegeben“, meinte der Coach der Reds. Vorwürfe machte er dabei weniger seinem Stürmer als vielmehr den Unparteiischen.

Liverpool-Trainer schimpft: „Ziemlich überraschend“

„In dieser Saison haben wir so oft, wenn wir im Strafraum gefoult wurden, keinen Elfmeter bekommen. Vielleicht denken unsere Spieler deshalb: ‚Ja, dann versuchen wir eben, auf den Beinen zu bleiben.‘“

Mit Ärger rechnete Slot vor, dass sein Team erstaunlich wenige Strafstöße zugesprochen bekomme. Erst einmal wurde in der laufenden Saison bisher auf den Punkt gezeigt: „Für die Mannschaft, die den meisten Ballbesitz hat und so viel im und um den Strafraum des Gegners angreift, ist das vielleicht ziemlich überraschend.“

Trotzdem wolle er seine Spieler künftig nicht zum Fallen animieren.

Deutlich wurde Slot dann auch noch bei der generell fehlenden Durchschlagskraft seiner Offensive. „Nicht zum ersten Mal in dieser Saison haben wir ein Team gesehen, das wollte, viel versucht, aber keine Lösungen gefunden hat“, sagte der Niederländer im Anschluss an das 0:0 gegen den Aufsteiger.

„Um Chancen gegen tiefstehende Gegner herauszuspielen, benötigt man Tempo und individuelle Momente, um eine Überzahl zu kreieren“, führte er aus: „Ich denke, wir sind das Team mit dem meisten Ballbesitz in der Liga, aber Ballbesitz allein bedeutet nicht, dass man genügend Chancen generiert.“

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