Der herbe Rückschlag im Kampf um die englische Meisterschaft hat tiefe Spuren beim FC Arsenal hinterlassen.
Premier League: "Keine Leistung, die eines Meisters würdig ist" - Arsenal gerät ins Wanken
Arsenal-Blamage hinterlässt Spuren
„Ich bin unglaublich enttäuscht“, sagte Teammanager Mikel Arteta nach dem 2:2 (1:0) des Spitzenreiters der Premier League bei Schlusslicht Wolverhampton Wanderers: „Man muss den Schlag hinnehmen, weil wir ihn verdient haben.“
„Was wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, entsprach bei Weitem nicht dem Standard, den wir in der Premier League spielen müssen, um zu gewinnen“, bilanzierte Arteta.
Arsenal-Star unzufrieden: „Wurden bestraft“
Auch Arsenals Flügelspieler Bukayo Saka legte gegenüber der BBC den Finger in die Wunde: „Es gab einen großen Unterschied zwischen unserer Leistung in der ersten und zweiten Halbzeit. Wir haben unser Niveau gesenkt und wurden dafür bestraft.“
Den Londonern, die weiterhin ohne den verletzten deutschen Nationalspieler Kai Havertz auskommen müssen, droht auf dem Weg zum Titel erneut die Luft auszugehen. Zuletzt war Arsenal bereits beim FC Brentford nicht über ein 1:1 hinausgekommen.
Presse zweifelt: Hat Arsenal das Zeug zum Meister?
Die britische Presse sieht die „Gunners“ dementsprechend schwer angeschlagen.
„Wie man es auch dreht und wendet, Arsenal hat keine Leistung gezeigt, die eines Meisters würdig ist. Niemand in Rot und Weiß wird sich gerne an diesen eiskalten Abend im Molineux-Stadion erinnern“, urteilte der Guardian.
Der Mirror hielt fest: „Zum zweiten Mal in Folge geraten Arsenals Titelambitionen ins Wanken. Die verspielte Zwei-Tore-Führung nährt ernsthafte Zweifel daran, ob Mikel Artetas Mannschaft das Zeug zum Meister hat.“
Premier League: Arsenals Vorsprung droht weiter zu schrumpfen
Der Vorsprung der Gunners könnte schon am Wochenende auf nur zwei Punkte schrumpfen. Verfolger Manchester City kann am Samstag (21.00 Uhr) im Spiel gegen Newcastle United verkürzen.
„Wir müssen selbstkritisch sein. In der Liga sieht die Realität so aus, dass wir in den vergangenen Monaten nicht konstant genug waren“, sagte Arteta, der sich dennoch kämpferisch zeigte: „Man muss schwierige Phasen überstehen. Du musst aufstehen. Wir müssen zeigen, wie sehr wir es wollen und wie gut wir sind.“
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)