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Neue Details zum Bezos: Wo soll das alles hinführen in Liverpool?

Wo soll das alles hinführen?

Jeff Bezos steigt mit einer Investorengruppe beim FC Liverpool ein. Nun werden neue Details bekannt, die die Fans der Reds besorgt stimmen.
Der FC Liverpool hat sich mit einem Konsortium um Amazon-Gründer Jeff Bezos auf den Verkauf eines 30-prozentigen Klubanteils geeinigt. Der Deal soll rund 1,4 Milliarden Pfund wert sein.
Jeff Bezos steigt mit einer Investorengruppe beim FC Liverpool ein. Nun werden neue Details bekannt, die die Fans der Reds besorgt stimmen.

Jeff Bezos zählt zu den reichsten Menschen der Welt, der FC Liverpool steht in den Top Ten der wertvollsten Fußball-Klubs der Erde. Kaum verwunderlich also, dass die zuletzt vermeldete Minderheitsbeteiligung einer Investorengruppe, zu der auch der Amazon-Gründer gehört, eine Synergie mit Strahlkraft ist. Doch bei den Fans an der Anfield Road machen sich Sorgenfalten breit: Wie genau sieht dieser Einstieg aus – und was verändert sich klubintern? Neue Details verleihen dem Deal nun zusätzliche Brisanz.

Denn: Eine Woche nach der Mitteilung der Fenway Sports Group über eine „definitive Vereinbarung“ für einen Minderheitsanteil durch ein Konsortium namens 1892 Holdings wird in Berichten der Daily Mail und dem Sport-Ableger der New York Times, The Athletic, bekannt, dass der Anteil weit über den bisher berichteten 30 Prozent liegen soll. Demnach habe die Investorengruppe 38 bis 39 Prozent erworben – für mehr als zwei Milliarden Pfund. Zudem sollen Optionen bestehen, binnen zwölf Monaten eine Mehrheitsbeteiligung zu übernehmen und somit gar künftig die Geschicke des Traditionsklubs zu leiten.

Damit wird klar: Die Holding will sich nicht als stiller Beteiligter, sondern als aktiver Player zeigen. Dabei soll jedoch weniger Bezos selbst, der laut Forbes rund 195 Milliarden Pfund schwer ist, im Vordergrund stehen als vielmehr Amit Bhatia.

Der britisch-indische Geschäftsmann, der noch bis zu diesem Jahr als Eigentümer des Zweitligisten Queens Park Rangers in Erscheinung trat, soll sich laut der Daily Mail bereits vor einem Jahr mit Mike Gordon, dem Präsidenten der Fenway Sports Group, getroffen haben. Ein Konsortium-Insider sagte dem englischen Blatt: „In den vergangenen drei Monaten ist alles eskaliert (im übertragenen Sinne: ernster geworden; Anm. d. Red.).“

Premier League: Liverpool-Fans fordern Klarheit

Bhatia soll dabei als Vize-Vorsitzender des FC Liverpool als handelnde Person sichtbar werden, zwei weitere Sitze im Vorstand gehen laut Daily Mail mit Elaine Saverin und Bryan Baum an weitere Mitglieder der Investorengruppe. Bezos hingegen, der als Lead Investor gilt, habe „keine präzise Rolle“ und wird als „stiller Partner“ beschrieben.

Dass jedoch nur nach und nach weitere Feinheiten und Auswirkungen des Deals öffentlich bekannt werden, treibt die Fans des FC Liverpool um. Die einflussreiche Supporter-Gruppe Spirit of Shankly will laut der Daily Mail in der kommenden Woche mit dem Regulator, dem überwachenden Gremium zur Abwicklung des Deals, sprechen. Ein SoS-Sprecher sagte am Dienstag: „Wir wollen wissen, was das alles für Liverpool bedeutet. Wir wissen aus erster Hand, wie sich schlechte Eigentümer anfühlen, also wollen wir wissen, wie der Klub geführt wird und von wem.“

„Die Tatsache, dass wir den Prozentsatz nicht kannten, hat bei uns mehr Fragen aufgeworfen“, schob der Sprecher nach: „Das ist keine kleine Investition und wir müssen mehr darüber wissen, was es für den Klub bedeutet.“

Quo vadis, FC Liverpool?

Was der Deal für den FC Liverpool bedeuten könnte, erweist sich derzeit noch als unklar. Vielmehr ist aber bekannt, weshalb Bezos investiert. Der Finanzexperte Kieran Maguire sieht vor allem Prestige als Grund: „Bezos ist nicht wegen des Geldes dabei, denn selbst wenn er fünfhundert Millionen US-Dollar damit macht, wird das für ihn nichts verändern.“

Und weiter: „Es geht um das Renommee. Jeder in diesem Umfeld hat ein Apartment in Manhattan, eine Yacht – aber es gibt nur zwanzig Klubs in der Premier League und nur ein Liverpool.“

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.