Harvey Elliott hat sein Debüt für den FC Valencia gegeben – und die angespannte Stimmung im Mestalla sofort zu spüren bekommen. Nach der 0:5-Niederlage gegen den FC Barcelona wurden Elliott und seine Teamkollegen am Sonntag von vielen Fans ausgepfiffen.
Harvey Elliott: Ein Debüt zum Vergessen
Ein Debüt zum Vergessen
Der 23-Jährige stand erst wenige Tage nach seinem Wechsel zum ersten Mal für „Los Ches“ auf dem Platz und wurde eingewechselt, als Valencia bereits mit 0:3 zurücklag. Barcelona zog davon: Lamine Yamal traf doppelt, außerdem erzielten Fermín López, Raphinha und Pedri die weiteren Tore.
Valencia: Proteste gegen die Klubführung
Die Pfiffe wurden besonders laut, als die Nachspielzeit angezeigt wurde. Nach dem Abpfiff gab es zwar auch Jubel, doch laut verschiedenen Medienberichten versammelten sich anschließend Tausende Fans vor dem Stadion und beschimpften die Spieler als „Söldner“. Zudem wurden Klubpräsident Kiat Lim und Eigentümer Peter Lim mit „Geht nach Hause!“-Rufen bedacht. Zu Beginn der Partie hatten die Ultras zudem ihre Plätze auf der Tribüne leer gelassen.
Valencia steht nach vier Ligaspielen bei nur einem Punkt und einem Tor. Elliott hatte bei seiner Vorstellung noch betont, wie sehr er sich auf die Unterstützung der Fans freue.
Gespräch mit Mamardashvili
Vor seinem Wechsel hatte Elliott eigenen Aussagen zufolge Kontakt zu Giorgi Mamardashvili, dem früheren Torhüter von Valencia, der inzwischen bei Liverpool unter Vertrag steht. „Giorgi sagte mir, die Fans seien unglaublich. Wenn es nicht gut läuft, unterstützen sie dich und sind bis zum Ende bei dir“, berichtete Elliott: „Und wenn du gewinnst und gut spielst, sind sie die besten Fans, die du haben kannst.“
Elliott wird die Saison auf Leihbasis in Valencia verbringen. Eine Kaufoption ist laut dem Bericht nicht Bestandteil der Vereinbarung. In der vergangenen Spielzeit kam er bei Aston Villa nur begrenzt zum Zug, weil der Verein laut Liverpool Echo eine Verpflichtungsklausel nach einer kleinen Anzahl an Einsätzen nicht auslösen wollte.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.