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Taker-Sohn: Keine Lust auf WWE

Taker-Sohn: Keine Lust auf WWE

Sein Vater ist eine lebende WWE-Legende, doch anders als viele Wrestler-Söhne geht Gunner Calaway einen anderen Karriere-Weg. Warum? Das erklärt er nun.
Gunner Calaway will nicht in die Fußstapfen seines berühmten Vaters, The Undertaker, treten
Gunner Calaway will nicht in die Fußstapfen seines berühmten Vaters, The Undertaker, treten
© SPORT1-Grafik: Getty Images/ Instagram/ theshogungun
Martin Hoffmann
von Martin Hoffmann
13.11.2018 | 11:51 Uhr

Gunner Calaway. Schon der Name schreit eigentlich danach, der eines WWE-Wrestlers zu sein.

Erst recht, wenn man weiß, dass er den Nachnamen mit Mark Calaway teilt, besser bekannt als: The Undertaker.

Gunner Calaway ist der Sohn der noch immer aktiven Wrestling-Legende. Der mittlerweile 53 Jahre alte "Dead Man" stand zuletzt bei der umstrittenen Veranstaltung Crown Jewel in Saudi-Arabien im Ring, dass er mindestens bis zur nächsten Ausgabe der Mega-Show WrestleMania weitermacht, ist ausgemacht.

Anders als viele andere Kinder berühmter Wrestler-Väter will Gunner Calaway dem berühmten Papa aber nicht ins Showkampf-Geschäft folgen. Warum? Das hat er nun in einem Interview erklärt.

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Undertaker-Sohn ist lieber Videospiel-Künstler

In einem Gespräch mit dem YouTuber Chandler Sorrells bekennt der 1993 geborene Gunner, dass er als Kind "definitiv" von einer Wrestler-Karriere geträumt hätte, dann aber hätten sich die Dinge anders entwickelt.

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"Wenn du älter wirst und in deine Teenager-Jahre kommst, willst du irgendwo unabhängig sein, deine eigenen Interessen entwickeln", erklärt er. Gunner Calaway fand zu einer anderen Leidenschaft: Videospiele.

"Ich bin auf die Full Sail University gegangen und habe meinen Bachelor als 'Video Game Artist' gemacht", berichtet Gunner: "In den nächsten fünf bis zehn Jahren will ich in einer Videospielfirma arbeiten, irgendwo, wo ich meine 3D-Programmierfähigkeiten nutzbringend einsetzen kann, letztendlich will ich dann meine eigene Independent-Firma gründen."

Nur Gutes über die WWE-Kollegen

Videospiel-Designer statt WWE-Star: Es wird eben doch nicht jeder von der Wrestling-Leidenschaft angesteckt. Dabei berichtet Gunner Calaway nur Gutes von seiner Erfahrungen, die er hinter den WWE-Kulissen gemacht hat.

Gunner wurde zwei Jahre nach dem WWE-Debüt seines Vaters geboren, als Sohn von Calaways erster Ehefrau Jodi (und mit denselben roten Haaren, die auch der Taker hatte, bevor er sie sich dunkel einfärbte und dann ergraute).

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Die Kollegen des Papas - der mittlerweile mit der früheren Wrestler-Kollegin Michelle McCool verheiratet ist - erlebte er ausnahmslos als gutherzige Charaktere: "Ich kann mich an keinen einzigen erinnern, der irgendwie gemein, respektlos oder hochnäsig war."

Auch WWE-Boss Vince McMahon sei als Mensch ganz anders als er im TV zu erleben sei: "Er ist ein lustiger Typ, wenn man mit ihm redet. Wie alle anderen auch."