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AEW vor WWE - South Park bremst

AEW vor WWE - South Park bremst

WWE-Rivale AEW stellt neue Weichen, Christian Cage und MJF rücken ins Zentrum. Dynamite siegt im Quotenkampf mit NXT - aber leidet unter einer Kultserie.
MJF (2.v.l.) formte bei AEW Dynamite eine große neue Gruppierung
MJF (2.v.l.) formte bei AEW Dynamite eine große neue Gruppierung
© All Elite Wrestling
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann
von Martin Hoffmann

Eine große Fehde für Neuankömmling Christian Cage, gleich zwei verräterische Attacke und eine mächtige neue Gruppierung: Bei der ersten Ausgabe der TV-Show Dynamite nach dem Pay Per View Revolution am Sonntag hat WWE-Rivale AEW viele neue Weichen gestellt.

Den Quotenkampf mit WWE hat AEW im Heimatmarkt USA dabei trotz einer Großoffensive des Marktführers gewonnen, allerdings mit einem deutlichen Zuschauerverlust im Vergleich zur Vorwoche, als das Wrestling-Gastspiel von NBA-Legende Shaquille O'Neal die Hauptattraktion war.

Die Dynamite-Quote sank von 934.000 auf 743.000, für eine Show nach einem Pay Per View ein ausbaufähiger Wert. Ein Problem für AEW scheint der Erfolg einer Sonderepisode von South Park gewesen sein. Das auf die aktuelle Weltlage zugeschnittene "Vaccination Special" (Impf-Spezial) der Comic-Kultserie lockte 1,7 Millionen Zuschauer an und war gerade bei den 18- bis 49-Jährigen ein Quotenhit.

Das Rating von Dynamite in der werberelevanten Zielgruppe (0.32 - South Park: 0.82) bewegte sich auf dem üblichen Niveau, nicht unter normalen Wochen, aber auch nicht darüber - Dynamite verlor vor allem in der älteren Zielgruppe, die Shaq in überdurchschnittlichem Maß angelockt hatte. Die WWE-Konkurrenzshow NXT lockte nur 691.000 Zuschauer an, eine Enttäuschung für eine so vollgepackte Show, die vorab mit zwei Titelmatches und zwei großen Ankündigungen beworben wurde.

Christian Cage nimmt Champion Kenny Omega ins Visier

Das womöglich am heißesten erwartete Segment bei AEW, das Dynamite-Debüt des kurz nach seinem WWE-Comeback zum Rivalen übergelaufenen Cage, nahm zunächst einen anderen Verlauf als angekündigt: An seiner Stelle betraten World Champion Kenny Omega und Manager Don Callis die Bühne, um ihre Version der Geschichte der missglückten Explosion nach dem Death Match gegen Jon Moxley am Wochenende zu erzählen. Die beiden erklärten, dass es ihnen nichts ausmache, dass die Explosion schiefgelaufen sei, zu sehen, wie Moxley und der zu Hilfe kommende Eddie Kingston sich vor Angst in die Hosen gemacht hätten, wäre genauso schön gewesen.

Kingston kam hinzu und ging auf Omega los, letztlich prügelten er und Moxley sich mit Omegas Kumpanen Karl Anderson und Luke Gallows - ehe dann doch noch Christian Cage auftauchte und Omega gegenübertrat. Omega bot einen Handschlag an, aber Cage ging auf ihn los und versuchte ihm, den Unprettier zu verpassen, vor dem Callis seinen Schützling jedoch in Sicherheit brachte. Cage nahm Omegas Titelgürtel und machte klar: Er macht sich von nun an auf die Jagd danach (WWE-Resterampe AEW? Was die Kritiker übersehen).

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Große Story-Wendung um den Inner Circle

Zum Abschluss der Show rückte AEW dann eine andere große Story ins Zentrum: Der bei Revolution angekündigte "Kriegsrat" des Inner Circle nach dem verlorenen Tag-Team-Titel-Match von Chris Jericho und MJF gegen die Young Bucks lieferte ein wendungsreiches Finale.

Die erste Überraschung: Sammy Guevara, der die Gruppierung wegen den Umtrieben von MJF verlassen hatte, tauchte wieder auf und offenbarte, dass MJF eine Verschwörung gegen Jericho plante. Er zeigte ein versteckt aufgenommenes Video, in dem MJF Jake Hager, Santana und Ortiz aufforderte, sich gegen Jericho zu wenden und damit Ballast abzuwerfen.

MJF ärgerte sich kurz, forderte das Trio dann aber auf, zur Tat zu schreiten. Hager, Santana und Ortiz schienen das zunächst zu tun - wandten sich dann aber gegen MJF, während Jericho diesen fragte, ob er denke, dass er ein Idiot sei und nicht durchschaut hätte, was er geplant hätte. Der in die Ecke gedrängt MJF antwortete, dass Jericho sich irrte: Er hätte etwas anderes geplant.

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MJF geht mit neuen Mitstreitern auf Chris Jericho und Co. los

In diesem Moment ging das Licht aus und hinter dem Circle tauchten FTR (ehemals: The Revival), Shawn Spears und ihr Manager Tully Blanchard auf. Zusammen mit MJF und Bodyguard Wardlow verprügelten sie erst Jerichos Kollegen und dann Jericho selbst, dem Wardlow eine Powerbomb von der Einmarschrampe verpasste. Die neue Gruppierung von MJF blickte am Ende der Show triumphierend auf den ausgeknockten und blutenden Jericho herab.

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Scorpio Sky wendet sich gegen Darby Allin

Ein weiterer Verrat folgte auf TNT-Titelmatch zwischen Darby Allin und Scorpio Sky, der die Chance verpasste, seinen Sieg im Leitermatch am Sonntag mit einem Sieg zu krönen, Allin behielt mit einem Small Package die Oberhand.

Sky zeigte sich als schlechter Verlierer, attackierte Allin und nahm ihn in den Heel Hook - der Vollzug des sich seit einiger Zeit andeutenden "Heel Turns" des aufstrebenden Sky.

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Die weiteren Highlights:

- Im ersten Match des Abends eröffneten Matt Jackson von den Young Bucks und Rey Fenix den Abend so actionreich und spektakulär, wie man es von den beiden gewohnt ist. Fenix siegte mit einer Tombstone-Variation - und landete damit einen Punktsieg in der neuen Titelrivalität gegen die Bucks. Fenix und Partner Pac hatten sich mit dem Gewinn der Casino Battle Royale bei Revolution ein Titelmatch verdient.

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- Cody Rhodes, bei Revolution wegen einer dramatisch inszenierten Armverletzung knapp gescheitert im "Face of Revolution Ladder Match", startete eine neue Fehde mit Penta El Zero Miedo, der ihm androhte, seinen Arm noch schlimmer zu verletzen - so sehr, dass der werdende Vater Rhodes seine kleine Tochter nicht mehr tragen würde können. Für diese Provokation handelte sich der maskierte Mexikaner eine wütende Attacke ein.

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- Ein Interview mit Sting nach seinem Debütsieg mit Allin im Street Fight gegen Team Taz wurde unterbrochen von Lance Archer, der drohend erklärte, dass er hier weiterhin die Aufmerksamkeit verdiene - und sie sich holen werde, wenn man sie ihm nicht freiwillig gebe.

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- "All Ego" Ethan Page feierte sein Dynamite-Debüt mit einem Sieg über das ebenfalls vor kurzem fest verpflichtete Nachwuchstalent Lee Johnson. Page pinnte Johnson mit dem Ego's Edge - das Match ist in voller Länge bei YouTube online, weil es bei der US-TV-Übertragung Tonprobleme gab.

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- Das nach dem Damentitelmatch zwischen Hikaru Shida und Ryo Mizunami beo Revolution aufgebaute Sechs-Frauen-Tag-Team-Match zwischen Shida, Mizunami und Thunder Rosa gegen das Schurkinnen-Trio Britt Baker, Nyla Rose und Maki Itoh ging an die Publikumslieblinge. Mit einer Attacke auf Matchwinnerin Rosa setzte Baker ihre Fehde gegen diese fort.

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Die Ergebnisse von AEW Dynamite am 10. März 2021:

Rey Fenix besiegt Matt Jackson
Cody Rhodes besiegt Seth Gargis
Ethan Page besiegt Lee Johnson
Hikaru Shida, Ryo Mizunami & Thunder Rosa besiegen Britt Baker, Maki Itoh & Nyla Rose
TNT Title Match: Darby Allin (c) besiegt Scorpio Sky