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Lesnar-Rache? Rock? So plant WWE weiter

Lesnar-Rache? Rock? So plant WWE weiter

Bei der großen WWE-Saudi-Show Crown Jewel spielt Paul Heyman im Hauptkampf wie erwartet eine Schlüsselrolle. Was plant die Liga nun?
Roman Reigns siegte bei WWE Crown Jewel 2021 gegen Brock Lesnar
Roman Reigns siegte bei WWE Crown Jewel 2021 gegen Brock Lesnar
© WWE
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann
von Martin Hoffmann

Clever aufgebaut und heiß erwartet, aber mit einem Ende, das die WWE-Fans weiter auf die Folter spannt.

Bei der großen Saudi-Arabien-Show Crown Jewel in Riad verteidigte Universal Champion Roman Reigns seinen Titel gegen den ewigen Erzrivalen Brock Lesnar - auf eine Art und Weise, die das zentrale Story-Element der aktuellen Fehde weiter unaufgelöst lässt.

Paul Heyman spielt am Ende Schlüsselrolle

Die Frage nach der Loyalität von Paul Heyman, langjähriger „Advokat“ Lesnars, der sich im vergangenen Jahr während einer WWE-Pause des „Beast Incarnate“ mit dem als Oberbösewicht neu erfundenen Reigns solidarisierte, war das Leitmotiv der Auseinandersetzung und spielte nun auch in Riad eine wesentliche Rolle.

Als am Ende des Matches beide Kontrahenten ebenso ausgenockt waren wie der Ringrichter - den Lesnar versehentlich miterwischte, als er Reigns seinen Finisher F5 verpasste - stand Heyman vor der Wahl, wem er Reigns‘ Titelgürtel als Waffe zuwerfen sollte.

Nach längerem Zögern warf er den Gürtel schließlich genau zwischen die beiden, so dass ein Tauziehen entstand. Lesnar gewann es, bemerkte dabei aber nicht, dass Jimmy und Jey Uso - Reigns‘ Neffen - sich anschlichen und ihn mit einem gemeinsamen Kick niederstreckten.

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Roman Reigns pinnt Brock Lesnar unfair

Reigns konnte Lesnar pinnen, als ein zweiter Ringrichter kam, und seinen Titel damit unfair verteidigen. Er feierte zusammen mit den Usos und Heyman - wobei Heyman nervös dreinblickte, offensichtlich unsicher, ob er dem Zorn des „Tribal Chief“ entgehen wird, sobald dieser sich mit der Situation näher auseinandersetzt.

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Der Erzählfaden dürfte bei der kommenden Ausgabe der TV-Show Friday Night SmackDown in der Nacht zum Samstag weitergesponnen werden, Lesnar soll bei der Sendung in Wichita, Kansas vor Ort sein: WWE postete nach der Show eine Ankündigung des „Conquerors“, er werde Reigns dort „besinnungslos prügeln“.

Brock Lesnar wohl nicht bei Survivor Series

Die nächste Großveranstaltung von WWE sind die Survivor Series am 21. November in Brooklyn, der gewöhnlich gut informierte Wrestling Observer berichtete zuletzt jedoch, dass Teilzeit-Attraktion Lesnar für diese Show wohl nicht eingeplant sei.

Üblicherweise ist die Hauptattraktion der Series ein rosterübergreifendes Match zwischen Universal und WWE Champion, das wäre Stand jetzt Big E, der am Donnerstag seinen Titel gegen Drew McIntyre verteidigte.

Das Rückmatch gegen Lesnar könnte sich WWE für die Megashow WrestleMania 38 im NFL-Stadion der Dallas Cowboys am 3. April 2022 aufheben - sollte sich für diesen Tag nicht ein noch größerer Plan materialisieren: ein Match Reigns‘ gegen seinen Blutsbruder Dwayne „The Rock“ Johnson.

WrestleMania 38: Reigns gegen Lesnar oder The Rock?

Der seit langem kursierenden Gedanke, dass der Hollywood-Superstar für eine wohl letzte Fehde nochmal zu WWE zurückkehren und die Fackel an den Star der neuen Generation weiterreichen könnte, schien sich in diesem Jahr zu konkretisieren - es ist aber weiter ungewiss, ob er sich mit Johnsons Hollywood-Zeitplan vereinbaren lässt.

Ein Auftritt Johnsons bei den Survivor Series, der ebenfalls im Gespräch war - auch weil die Survivor Series 1996 vor 25 Jahren sein WWE-Start gewesen waren - ließ sich nicht realisieren: Johnson filmt in Australien die neue Staffel seiner Serie „Young Rock“. Sollte es auch nicht mit WrestleMania im kommenden Jahr klappen, dürfte WrestleMania 39 in Los Angeles zum Fernziel werden.

Ein Sieg über The Rock wäre das Sahnehäubchen auf seinen aktuellen Mega-Push - der auch einen Triumph über John Cena beim SummerSlam beinhaltete - und würde seinen Rang als WWE-Überfigur auf den Spuren von Cena, Rock, „Stone Cold“ Steve Austin und Hulk Hogan festigen.

Die weiteren Highlights:

- Die Hassfehde zwischen Legende Edge und Seth Rollins gipfelte zum Auftakt der Show in einem Hell in a Cell Match, der Schlacht im Riesenkäfig, die von Legenden wie dem Undertaker, Shawn Michaels, Triple H und Mick Foley populär gemacht wurde. In einem rund halbstündigen, dramatisch-sehenswerten und kreativ-brutalen Schlagabtausch rächte sich Edge für den Stomp - mit der Rollins Match 2 gewann und ihn irreperabel am vorgeschädigten Nacken verletzen wollte - mit einem eigenen Stomp auf einen Stuhl. Es schien das passende Ende dieser Rivalität zu sein scheint (Wie der Hell-in-a-Cell-Klassiker Undertaker - Mick Foley fast tödlich endete).

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Wissenswertes zum Thema Wrestling:

- Der aus Riad stammende Lokalmatador Mansoor gewann ein auf das lokale Publikum zugeschnittene Match gegen seinen pakistanischstämmigen Ex-Partner Mustafa Ali. Es folgte eine Überraschung, als sich ein weiterer Lokalmatador einschaltete: Der zunächst verhüllt auftretende Karateka Tarek Hamdi, Silbermedaillengewinner bei Olympia in Tokio, der Ali mit einem Tritt niederstreckte und mit Mansoor feierte.

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- Im Match um die Tag-Team-Titel des RAW-Kaders besiegten Rated-RKO (Riddle und Randy Orton) die Ex-Champions AJ Styles und Omos und unterstrichen dabei auch ihr Image als seltsames Paar: Unter den verblüfften Augen Ortons ritt Riddle - sonst auf einem Scooter unterwegs - vor dem Kampf auf einem Dromedar ein.

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- Etwas überraschend ging das Finale des ersten Queen‘s-Crown-Turniers an Außenseiterin Zelina Vega, die Schwergewicht Doudrop besiegte, als sie einem Splash auswich und Doudrop mit der Salto-Aktion Code Red festpinnte. Die Königinnen-Insignien nahm Vega anschließend mit Inbrunst an, schon vor und während des Matches übte sie das königliche Winken und andere royale Gesten.

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- Das analoge King-of-the-Ring-Turnierfinale der Männer ging an Xavier Woods, der Finn Balor bezwang, damit den größten Einzelsieg seiner Karriere feierte und sich einen Schritt aus dem Schatten seiner zu Champions aufgestiegenen New-Day-Partner Kofi Kingston und Big E trat.

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- Eine weitere Hassfehde wurde zwischen Legende Bill Goldberg und Ex-WWE-Champion Bobby Lashley geklärt: In einem No DQ Match ohne Regeln - das über für Goldberg-Verhältnisse lange 12 Minuten ging - rächte sich Goldberg für Lashleys Attacke auf Sohn Gage beim SummerSlam. Goldberg wehrte dabei auch die mit Kendostäben anrückenden Lashley-Kumpel Cedric Alexander und Shelton Benjamin ab, bearbeitete Lashley selbst mit dem Schlaginstrument und fertigte ihn mit einem Spear von einer Rampe ab.

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- Der amtierende WWE-Champion Big E behielt seinen Titel gegen Drew McIntyre. In einem sportlich fairen Duell befreiten sich beide auf dem Finisher des jeweils anderen, ehe ein zweites Big Ending den Unterschied für den Titelverteidiger machte. McIntyre - der nach Crown Jewel von RAW zu SmackDown wechselt - zeigte sich als fairer Verlierer und reckte beim Auszug für Big E den Daumen nach oben.

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- In einem Dreikampf um den Damentitel des SmackDown-Kaders verteidigte Becky Lynch ihren beim SummerSlam gewonnenen Gürtel gegen die von ihr entthronte Bianca Belair und deren WrestleMania-Rivalin Sasha Banks. „Big Time Becks“ kassierte zwar Belairs KOD-Finisher, profitierte dann aber davon, dass Banks und Belair sich beim Versuch, sie zu pinnen, so lange gegenseitig neutralisierten, bis Lynch Banks mit einem Einroller überraschen und mit unfair verstärkter Hebelwirkung durch die Seile pinnen konnte. Durch Lynchs Titelverteidigung ist weiter unklar, wie es mit dem Titel weitergeht, nachdem Lynch nach dem Draft zu RAW wechselt und ihr RAW-Pendant Charlotte Flair zu SmackDown.

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Die Ergebnisse von WWE Crown Jewel 2021:

Hell in a Cell Match: Edge besiegt Seth Rollins

Mansoor besiegt Mustafa Ali

RAW Tag Team Title Match: RK-Bro (c) besiegen AJ Styles & Omos

Queen‘s Crown Final: Zelina Vega besiegt Doudrop

No Disqualification Match: Bill Goldberg besiegt Bobby Lashley

King of the Ring Final: Xavier Woods besiegt Finn Balor

WWE Title Match: Big E (c) besiegt Drew McIntyre

WWE SmackDown Women‘s Title Match: Becky Lynch (c) besiegt Bianca Belair, Sasha Banks

WWE Universal Title Match:

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