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Leichtathletik-EM: Klosterhalfen holt Gold! Mihambo und Potye gewinnen Silber

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Leichtathletik-EM: Klosterhalfen holt Gold! Mihambo und Potye gewinnen Silber

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Mihambo verpasst EM-Titel

Mihambo verpasst EM-Titel

Malaika Mihambo verpasste bei der EM in München die Goldmedaille. Für Überraschungen sorgen Konstanze Klosterhalfen und Tobias Potye. Der Tag im TICKER.
Gina Lückenkemper gewinnt bei den Leichtathletik European Championship in München auf spektakuläre Weise Gold beim 100-Meter-Sprint und begeistert damit die Fans. Aber hat sie auch das Zeug zum Superstar?
. SPORT1
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von SPORT1

Am vierten Tag der Leichtathletik-EM in München hat das deutsche Team wieder fleißig Medaillen gesammelt. (Service: Der Medaillenspiegel der European Championship)

Dabei hat Malaika Mihambo die Titelträume nicht erfüllen können. Sie wurde im Weitsprung mit 7,03m Zweite und sicherte sich nur die Silbermedaille. Auf Platz eins fehlten nur drei Zentimeter. Dennoch sei Platz zwei für sie ein „Grund zum Feiern“, sagte sie im Stadion-Interview.

Einen sensationellen Lauf zeigte Konstanze Klosterhalfen. Über 5.000m gewann sie komplett überraschend den EM-Titel und brachte damit das Stadion zum Beben. Für eine Überraschung sorgte auch Tobias Potye im Hochsprung. Er gewann mit übersprungenen 2,27m Silber.

Der Abend im TICKER:

+++ EM-Gold verpasst +++

Es hat nicht gereicht für Malaika Mihambo. Sie springt im letzten Versuch nur 6,99m und muss sich mit dem zweiten Platz begnügen. Den Titel holt sich Ivana Vuleta aus Serbien. Bronze geht an die Britin Jazmin Sawyers.

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+++ Letzte Chance für Mihambo +++

Der fünfte Versuch von Malaika Mihambo ist ungültig. Somit hat sie nur noch eine Chance auf Gold bei der Heim-EM.

+++ Potye trotz Aus zu Silber +++

Auch im dritten Anlauf scheitert Tobias Potye an 2,30m. Damit ist er zwar ausgeschieden, aber holt sich dennoch überraschend die Silbermedaille. Der EM-Titel geht an den Italiener Gianmarco Tamberi, der im vergangen Jahr Olympiasieger wurde. Bronze sichert sich der Ukrainer Andriy Protsenko, der danach von Tamberi gefeiert wird.

+++ Thiam kürt sich zur besten Mehrkämpferin +++

Die Belgierin Nafissatou Thiam hat im abschließenden 800-Meter-Rennen ihren Vorsprung verteidigt. Damit ist sie wie 2018 die Königin der europäischen Mehrkämpferinnen. Silber holt sich die Polin Adrianna Sulek, die Schweizer Annik Kälin wird mit Landesrekord Dritte. Caroline Schäfer landet am Ende auf den sechsten Platz.

+++ Mihambo muss weiter bangen +++

Es soll noch nicht sein für die amtierende Europameister. Im vierten Versuch landete Malaika Mihambo bei 6,95m und bleibt somit Zweite. Jetzt hat sie noch zwei Möglichkeiten, um ihren Titel zu verteidigen.

+++ Potye mit erstem Fehlversuch +++

Die weiße Weste vom deutschen Vize-Meister hat den ersten Makel. Mit seinem ersten Versuch über 2,30m scheitert er. Damit ist er aber nicht alleine, denn auch seine Konkurrenten scheitern an der Höhe.

+++ Tränen-Aus für Przybylko +++

Bitteres Aus für Mateusz Przybylko! Der amtierende Europameister scheitert an 2,23m und verpasst als Sechster eine Medaille. Nach seinem Aus weint er bitterliche Tränen, denn er wollte seinen Coup von 2018 wiederholen. Die Hoffnungen ruhen somit auf Tobias Potye, der einen Podestplatz quasi schon sicher hat.

+++ Gold für Koko! +++

Unglaubliches Rennen hier von Konstanze Klosterhalfen! Sie überholt Yasemin Can in der vorletzten Runde und lässt sie in der Schlussrunde quasi stehen. Unter lautem Jubel rennt sie hier zum EM-Titel in 14:50,47 Minuten. Damit ist sie die erste Europameisterin über diese Distanz.

+++ Mihambo kommt nicht ran +++

Schnell der Blick zum Weitsprung. Im dritten Durchgang schafft Malaika Mihambo 6,86m und bleibt auf Platz zwei. Merle Homeier ist als Neunte hingegen ausgeschieden.

+++ Klosterhalfen stark +++

Richtig gut läuft es für Konstanze Klosterhalfen. Sie liegt nach 3.400 Meter auf Rang zwei hinter der etwas enteilten Yasemin Can. Wichtiger ist aber, dass ihr Vorsprung zu Platz vier bereits komfortabel ist.

+++ Potye zaubert im Hochsprung +++

Eine ganz starke Leistung zeigt Tobias Potye. Erneut überspringt er im ersten Versuch die neue Höhe, diesmal 2,27m. Damit geht er nun in Führung und hat eine Medaille zum Greifen nah.

+++ Olympiasieger schlägt zu +++

Im Hammerwurf ist die Entscheidung um den EM-Titel gefallen. Der Olympiasiger Wojcieh Nowicki hat sich im letzten Versuch noch an die Spitze gesetzt. Nachdem er zuvor einen Zentimeter hinter dem Ungar Bence Halasz (80,92m) war, feuerte er den Hammer auf genau 82 Meter - neue Weltjahresbestleistung. Bronze sichert sichert sich der Norweger Eivind Henriksen (79,45m).

+++ Durchatmen bei Przybylko +++

Das ist nochmal gut gegangen für den Mateusz Przybylko. Im dritten Versuch überspringt er 2,23m und ist somit weiter im Wettkampf.

+++ Klosterhalfen & Reh gestartet +++

Der Blick geht auf die Stadionrunde. Dort ist das 5.000-Meter-Rennen gestartet. Konstanze Klosterhalfen will nach Platz vier über 10.000m nun die EM-Medaille. Alina Reh hingegen hat nur Außenseiterchancen.

+++ Mihambo steigert sich +++

Gute Steigerung von der deutschen Gold-Hoffnung. Im zweiten Versuchen springt sie auf 7,03m und liegt nur knapp hinter der führenden Vuleta.

+++ Przybylko wackelt +++

Die zweite Höhe von 2,23m entpuppte sich als großes Problem für den Deutschen. Die ersten beiden Versuche waren nicht von Erfolg gekrönt. Nun droht ihm das frühe Aus. Immerhin: Tobias Potye hat die Höhe im ersten Versuch gemeistert.

+++ Dominator holt EM-Gold +++

Der erste EM-Titel des Abends ist vergeben. Jakob Ingebrigtsen gewinnt nach Gold über 5.000 Meter auch die 1.500-Meter-Konkurrenz. In 3:32,76 Minuten stellt er zudem einen neuen EM-Rekord auf. Silber geht an Jake Heyward aus Großbritannien, Bronze an den Spanier Mario García.

+++ Mihambo startet durchwachsen +++

Nun ist auch Malaika Mihambo ins Weitsprung-Finale gestartet. In ihrem ersten Sprung landet sie nach 6,71 Meter. Damit liegt sie auf Platz zwei hinter der Serbin Ivana Vuleta, die 7,06m gesprungen ist. Merle Homeier ist im ersten Versuch übergetreten.

+++ Nächste Sprinterin im Finale +++

Alexandra Burghardt steht wie Joshua Hartmann im Finale über 200 Meter. In 23,05 Sekunden qualifiziert sie sich als Zeitschnellste für das Finale. Jessica-Bianca Wessolly und Corinna Schwab haben den Sprung in den Endlauf hingegen klar verpasst.

+++ Guter Auftakt für Hochspringer +++

Die Hochspringer haben ihren Wettkampf begonnen. Mateusz Przybylko und Tobias Potye haben die Einstiegshöhe von 2,18m im ersten Versuch gemeistert. Jonas Wagner scheiterte jedoch an der Höhe und schied mit einem Salto Nullo aus.

+++ Deutscher Sprinter überrascht +++

Was ein Start für das DLV-Team! Joshua Hartmann läuft im ersten Halbfinale über 200 Meter als Zweiter komplett überraschend ins Finale. In 20,33 Sekunden stellt er nicht nur eine neue Bestleistung auf, sondern liegt er auch nur eine Hundertstel vor dem Israeli Blessing Afrifah, den er im Zielsprint noch überholt hat.

„Ja, ich habe einmal kurz rübergeschaut, um zu sehen, wo genau ich jetzt stehe, ob ich hinten vielleicht ein bisschen Kräfte sparen kann. Konnte ich nicht. Er war neben mir, ich musste durchziehen. Es war trotzdem gut, auf jeden Fall“, sagte er nach dem Rennen zu SPORT1.

Ausgeschieden ist jedoch Owen Ansah. Er kam mit 20,48 Sekunden als Vierter ins Ziel und qualifiziert sich über die Zeit nicht für den Endlauf.

+++ Start steht bevor +++

Der Regen hat nachgelassen und nun kann es losgehen. Den Auftakt machen die Sprinter über 200 Meter. Aus deutscher Sicht sind Joshua Hartmann und Owen Ansah am Start.

+++ Regen sorgt für Verzögerung +++

Das Wetter meint es heute nicht gut mit den Athletinnen und Athleten. So hat es ordentlich geregnet. Deswegen werden die Wettbewerbe, die um 20.05 Uhr beginnen sollten, auf 20.30 Uhr verschoben. Die Verantwortlichen arbeiten gerade mit Walzen, um die Bahn wieder trocken zu bekommen.

+++ Herzlich willkommen +++

Der heutige Abend im Münchner Olympiastadion soll aus deutscher Sicht wieder ein goldener werden. Die Hoffnungen ruhen dabei vor allem auf Malaika Mihambo, die bei der WM in Eugene bereits gewonnen hat. Zum Start in den Abend liegt aber der Fokus auf den Hochspringer. Dort will Mateusz Przybylko seinen EM-Coup von Berlin wiederholen. Vielleicht können aber auch die anderen beiden deutschen Starter Tobias Potye und Jonas Wagner überraschen.