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Formel 1 an neuem Standort? Monaco droht folgenschweres Beben

Monaco droht folgenschweres F1-Beben

Der Rennkalender könnte in der nächsten Formel-1-Saison ordentlich durcheinander gewirbelt sein. Dabei könnte es in Frankreich laut Formel-1-Boss Stefano Domenicali zu einer spektakulären Wende kommen.
Ab 2023 fährt die Formel 1 auch in Las Vegas, der Grand Prix im US-Bundesstaat Nevada ist bereits das dritte Event der Rennserie in den USA.
Der Rennkalender könnte in der nächsten Formel-1-Saison ordentlich durcheinander gewirbelt sein. Dabei könnte es in Frankreich laut Formel-1-Boss Stefano Domenicali zu einer spektakulären Wende kommen.

Im kommenden Jahr gibt‘s erstmals ein Rennen im US-Zockerparadies Las Vegas, dazu gibt‘s Spekulationen über eine Rückkehr nach Südafrika - und es könnte noch eine weitere Neuordnung im Rennkalender der Formel 1 hinzukommen.

„Es gibt ein unglaublich tolles Projekt mit Nizza, das einen Grand Prix will. Es ist großartig, weil es beweist, dass andere Orte in Frankreich an der F1 interessiert sind“, erklärt Formel-1-Boss Stefano Domenicali in einem Interview mit der französischen Zeitung L‘Equipe (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1).

Nizza statt Monaco oder Le Castellet?

Gemeinsam mit seinen Kollegen will er sich „die Bewerbungen anschauen und sie sorgfältig überprüfen“. Eine Entscheidung, ob Nizza den Zuspruch bekommt soll laut seinen Aussagen Ende Juli fallen. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Diese Worte dürfte in Le Castellet, wo seit 2018 der Große Preis von Frankreich ausgetragen wird, und vor allem auch in Monaco, das sich 30 Autominuten entfernt von Nizza befindet, mit Sorgen aufgefasst werden.

Schließlich dürfte bei einem Zuschlag für Nizza einer der beiden Orte aus dem Kalender verschwinden. Zuletzt war bereits über ein mögliches Aus von Monte Carlo spekuliert worden. Hauptursache für die Überlegungen um den Traditionsstandort ist das geringe Antrittsgeld und die Strecke, die quasi seit 1929 nicht verändert wurde. (Kommentar: Monaco-GP? „Braucht kein Mensch!“)

Auch im kleineren Le Castellet steht das Layout der Strecke in der Kritik. Bei diesem Thema zeigten sich die Veranstalter aber offen für Veränderung. Domenicalis Äußerungen erhöhen den Druck auf die Betreiber hier und dort.

Formel-1-Boss macht Südafrika Hoffnung

Domenicali äußerte sich darüber hinaus auch zu den Spekulationen über eine Rückkehr nach Afrika: „Wir sind eine Weltmeisterschaft, aber Afrika hat im Moment keinen Platz. Das muss sich ändern. Die Diskussionen schreiten voran und ich denke, wir werden schnell eine Antwort haben. Und dort ein Rennen zu haben, während Lewis Hamilton noch Rennen fährt, wäre großartig.“

Dabei bestätigte er auch, dass er bereits vor Ort gewesen ist und somit erste Gespräche mit den Veranstaltern gesprochen hat.

Zu sehr aufblähen will der Italiener den Rennzirkus aber nicht. „30 Grand Prix zu haben, wäre nicht vernünftig. Unsere bevorzugte Option wäre, bei 23 oder 24 Rennen zu bleiben“, erklärte er und machte er erneut klar: „um dies zu erreichen, werden wir angesichts der Anforderungen nach dem Rotationsprinzip arbeiten. Nicht nur für Europa, sondern auch für andere Länder.“

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