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Formel-1-Beben mit Folgen: Sebastian Vettels Erbe klärt sich verdächtig schnell

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Formel-1-Beben mit Folgen: Sebastian Vettels Erbe klärt sich verdächtig schnell

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Vettel-Erbe klar: Beben mit Folgen

Vettel-Erbe klar: Beben mit Folgen

Aston Martin wird bei der Suche nach einem Nachfolger für Sebastian Vettel sehr schnell fündig. Der Rennstall verpflichtet einen zweimaligen Weltmeister.
Max Verstappen triumphiert überraschend beim Formel-1-Rennen in Ungarn. Der Niederländer fuhr trotz eines zwischenzeitlichen Drehers von Startplatz 10 zum Sieg und hat jetzt 258 Punkte auf dem Konto.
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von SPORT1

Das ging schnell!

Wenige Tage nach der Rücktritts-Ankündigung von Sebastian Vettel hat Aston Martin für die Saison 2023 bereits einen Nachfolger gefunden. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Wie der Rennstall auf Twitter bekannt gab, wird Fernando Alonso in der kommenden Saison zu Aston Martin wechseln. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

War Deal mit Alonso schon vor Vettels Ankündigung klar?

Der Spanier unterschreibt einen Mehrjahresvertrag beim Vettel-Team und wird dort Teamkollege von Lance Stroll. Die schnelle Klärung der Vettel-Nachfolge lädt zu Spekulationen ein, ob sie im Hintergrund schon vollzogen war - und womöglich der Impuls dafür, dass Vettel nun mit seinen Rücktritt verkündet und damit im Sinn seines Teams klare Verhältnisse geschaffen hat.

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Vettel Rücktrittsgedanken waren seit längerem ein offenes Geheimnis, Vettel und Teamboss Mike Krack bekamen regelmäßig die Frage gestellt, wie es weitergehen solle, das Thema war ein Unruheherd.

Auch in Bezug auf die Rochade mit Alonso stellen sich spannende Fragen, ob der Routinier von sich aus gegangen ist oder eine möglichen Ausbootung zuvorgekommen ist.

Mick Schumacher galt als Kandidat für Vettel-Nachfolge

Auch Mick Schumacher galt als Kandidat für die Vettel-Nachfolge, nachdem sich der Heppenheimer für den Haas-Piloten stark gemacht haben soll. Doch bei einem Wechsel zu Aston Martin hätte Schumacher seine Ferrari-Verbindung kappen müssen.

„Ich habe immer noch den Hunger und den Ehrgeiz, um an der Spitze zu kämpfen - und ich möchte Teil einer Organisation sein, die sich dem Lernen, der Entwicklung und dem Erfolg verschrieben hat“, schrieb Alonso auf Instagram.

Weiter schrieb Alonso: „Ich habe beobachtet, wie das Team systematisch großartige Leute mit einem erfolgreichen Stammbaum angezogen hat, und ich bin mir dieses großen Engagements und des Wunsches zu gewinnen bewusst.“

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Alpine könnte Alonso mit Mega-Talent ersetzen

Alonsos jetziger Rennstall Alpine - zu dem Vettels früherer Aston-Martin-Boss Otmar Szafnauer vor der Saison gewechselt war - wünschte Alonso in einem Statement „das Beste für seine Zukunft“, der 41-Jährige werde „immer Teil der Renault- und Alpine-Familie sein, wir sind stolz und privilegiert, so viele Momente auf der Rennstrecke geteilt zu haben“. Alpine ging aus dem Renault-Team hervor, für das Alonso schon zwischen 2002 und 2009 zweimal gefahren war.

Untröstlich wird der Rennstall trotz der guten Leistungen des Spaniers wohl nicht sein, wenn Alpine an die Zukunft denkt. Denn mit Alonsos Abgang geht die Tür für den hochtalentierten Oscar Piastri (Australien) auf, der zum Alpine-Juniorkader gehört.

„Wir wissen, was wir an Fernando haben. Allerdings ist Oscar Piastri auch ein heißes Eisen und definitiv bereit, den Schritt in die F1 zu machen“, hatte Szafnauer erst vor wenigen Wochen erklärt.

Alpine gab nun bekannt, sein Lineup für 2023 „zu gegebener Zeit“ bekanntzugeben.

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Alonso wurde in seiner Laufbahn bisher zweimal Formel-1-Weltmeister (2005/06) und gewann 2018 und 2019 zweimal die 24 Stunden von Le Mans. Nach einem zwischenzeitlichen F1-Rücktritt kehrte er 2021 zurück, im Juni brach er Michael Schumachers ewigen Rekord als am längsten in der F1 aktiver Fahrer (“Zu sehr an das Gute geglaubt“: Fernando Alonso blickt im SPORT1-Interview auf Michael Schumacher und seine eskalierte Kollegen-Rivalität mit Lewis Hamilton zurück).

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