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Formel 1: Nach Safety-Car-Desaster in Monza - neue Regel in der Formel 1?

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Formel 1: Nach Safety-Car-Desaster in Monza - neue Regel in der Formel 1?

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Neue Safety-Car-Regel in der F1?

Neue Safety-Car-Regel in der F1?

Nach dem Großen Preis von Italien in Monza ist das Thema Safety Car wieder in aller Munde. Nun kommen Überlegungen auf, wie die Einsatzregeln geändert werden können.
Max Verstappen gewinnt sein nächstes Rennen! In Italien sichert er sich vor Charles Leclerc den Sieg und versaut Ferrari somit das Heimrennen in Monza.
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von SPORT1

Wieder einmal sorgt ein Rennende hinter dem Safety Car für Diskussion in der Formel 1. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Nach dem umstrittenen Saisonfinale 2021 in Abu Dhabi, als das Rennen für eine letzte Runde freigegeben wurde und Max Verstappen im Kampf gegen Lewis Hamilton doch noch den WM-Title erringen konnte, wurde die Entscheidung, das Rennen nicht unter dem Safety Car zu beenden, heftig kritisiert. (NEWS: F1-Schande? Warum das Unsinn ist)

Beim zuletzt absolvierten Großen Preis von Italien in Monza wurde das Rennen hinter dem Safety Car beendet - und erneut ist die Aufregung groß.

Red Bull und Ferrari nicht einverstanden

„Wir hatten nach letztem Jahr (dem kontroversen WM-Finale in Abu Dhabi, Anm. d. Red.) viele Diskussionen, wie wir es besser machen können, denn das Ziel ist es, das Rennen so schnell wie möglich wieder sicher freizugeben. Hier ist das nicht passiert und wir verstehen nicht, warum“, ereiferte sich Ferrari-Teamchef Mattia Binotto. (NEWS: Bizarres Rennende sorgt für Zoff)

Auch Red-Bull-Chef Christian Horner, dessen Pilot Max Verstappen sowohl in Abu Dhabi als auch in Monza gewann, ist der Meinung, dass das Rennen unter roter Flagge hätte pausiert werden müssen, um mindestens noch eine Runde fahren zu können.

„Ich persönlich war enttäuscht, denn ich hatte das Gefühl, dass das Safety-Car das falsche Auto erwischt hat und dann verzögerte sich die Sache noch weiter, weil es sich um einen ziemlich banalen Zwischenfall handelte“, erklärte der Engländer. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Neue Regel als Lösung für Safety-Car-Problem?

Nun aber könnte Bewegung in die Angelegenheit kommen. So steht ein neuer Vorschlag im Raum, wie in Zukunft ein Rennende hinter dem Wagen von Bernd Mayländer vermieden werden kann.

So wäre eine Regeländerung dahingehend möglich, dass das Safety Car in einer definierten Rundenanzahl vor dem Rennende automatisch eine rote Flagge zur Folge hat. Sobald die Strecke wieder frei ist, könnte das Rennen dann sicher unter Rennbedingungen zu Ende gefahren werden.

Alpine-Boss: Aktuelle Regeln schneller anwenden

Alpine-Sportdirektor Alan Permane ist von dieser Möglichkeit überzeugt. „Ich denke, das kann man in die Regeln schreiben. Es klingt nicht verrückt.“ Zwar räumte er ein, dass es auch mit dieser Lösung zu Vorfällen kommen würde, die für Unmut sorgen dürften, „aber wir sind schließlich hier, um eine Show zu veranstalten. Und der Zieleinlauf in Monza war eindeutig nicht akzeptabel.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Allerdings räumte er auch Fehler in der Umsetzung des aktuellen Reglements ein. „Vielleicht müssen wir nicht jedes Mal, wenn 50 Kilometer vor dem Ziel ein Safety-Car auftaucht, gleich die rote Flagge schwenken“, sagte er. Vielmehr sei es wichtig, die Safety-Car-Prozedur schneller anzuwenden.

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