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Formel 1: Sportchef Ross Brawn - Daran wird Mick Schumacher gemessen

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Formel 1: Sportchef Ross Brawn - Daran wird Mick Schumacher gemessen

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Daran wird Schumacher gemessen

Daran wird Schumacher gemessen

Noch immer hat Mick Schumacher kein Cockpit für 2023. Nun erklärt Formel-1-Sportchef Ross Brawn, woran der Deutsche in Zukunft gemessen wird.
Mick Schumachers Kampf um ein Cockpit für 2023 ist in die entscheidende Phase eingetreten.
Bianca Garloff
Bianca Garloff
Ralf Bach
Ralf Bach

Manchmal muss man Träume zulassen, um positiv in die Zukunft zu schauen. Warum also nicht Disneyland Paris? Dort hat Mick Schumacher vergangene Woche Zeit mit seinem besten Rennfahrerfreund Esteban Ocon verbracht – und sich unter anderem mit Superhelden fotografieren lassen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Mentale Superkräfte braucht der Sohn von Michael Schumacher derzeit auch, um den Druck wegzustecken. Noch immer ist nicht klar, ob und wo er nächstes Jahr fährt. Fest steht nur: Er hat die Unterstützung der Formel-1-Macher – zumindest die verbale.

„Mick hat sich in diesem Jahr enorm verbessert“, sagt Formel-1-Sportchef Ross Brawn zu SPORT1. „Er hat mit Kevin Magnussen als Teamkollegen eine richtig gute Referenz und er steht jetzt an einem wichtigen Scheideweg seiner Karriere. Er verdient es jedenfalls, den nächsten Karriereschritt zu machen. Und daran wird er dann gemessen werden.“

Brawn: Das hat Mick von seinem Vater

Brawn hat fast alle seine Erfolge mit Micks Vater Michael Schumacher gefeiert: zwei WM-Titel bei Benetton, fünf bei Ferrari. Logisch, dass er den Sohnemann intensiv verfolgt – und mit dem berühmten Vorbild vergleichen kann. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Brawn: „Er ist anders als sein Vater, der immer sofort am Limit war. Mick braucht etwas länger, aber am Ende hat auch er die Titel in den Nachwuchsklassen gewonnen. Er ist sehr talentiert, hat hundertprozentig die Arbeitsethik von seinem Vater übernommen und ist extrem steigerungsfähig. Das ist entscheidend.“

Kurios: Schumacher junior ist aktuell nicht der einzige Rennfahrersohn in der Formel 1. Auch Weltmeister Max Verstappen hat die Gene seines Vaters Jos mit in die Wiege gelegt bekommen. Doch zwischen Schumacher und Verstappen besteht ein Unterschied, meint Brawn. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Darum hat es Verstappen leichter

„Der große Vorteil von Max gegenüber Mick ist: Sein Vater war zwar in den Niederlanden auch ein Held, aber er hat nicht gewonnen, war nicht sieben Mal Weltmeister und ist keine Ikone wie Michael in Deutschland“, so der Brite. Das erhöht natürlich noch mal den Druck auf Schumi junior.

Doch der junge Deutsche weiß damit umzugehen. Gerade erst hat sein Renningenieur Gary Gannon verraten: „Mick ist sehr reif und in der Lage, mit diesen Emotionen umzugehen und sich nicht aufgrund eines früheren schlechten Ergebnisses unterkriegen zu lassen.“

Und wenn er mal mentale Superkräfte braucht, findet er die zum Beispiel im Disneyland von Paris.

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