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Formel 1: Mick Schumacher zu Mercedes? "Müssen es möglich machen!" Mercedes-Boss Wolff lockt Deutschen

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Formel 1: Mick Schumacher zu Mercedes? "Müssen es möglich machen!" Mercedes-Boss Wolff lockt Deutschen

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Wolff lockt Schumacher

Nach dem Aus bei Haas ist Mick Schumachers Formel-1-Zukunft in der Schwebe. Bei Mercedes scheint dem Deutschen zumindest als Ersatzfahrer die Tür weit offenzustehen.
AvD Motor & Sport-Experte Christian Danner verteidigt das Haas-Team um Günther Steiner und kann die Entscheidung, kommende Saison nicht mehr auf Mick Schumacher zu setzen, nachvollziehen.
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von SPORT1

Der Start der Formel-1-Saison 2023 liegt noch einige Monate in der Zukunft und trotzdem wird bereits eifrig darüber diskutiert, wie und ob Mick Schumacher weiter einen Platz in der Königsklasse des Motorsports finden wird.

Klar ist: Nach dem Aus bei seinem bisherigen Arbeitgeber Haas wird der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher kein Stamm-Cockpit haben. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Allerdings stehen die Chancen gut, dass der 23-Jährige zumindest als Ersatzfahrer seinen Platz findet. Vor allem Toto Wolff macht sich immer wieder für Schumacher stark.

Formel 1: Wolff schwärmt von Schumacher

„Mick ist jemand, der uns wegen Michael oder der ganzen Schumacher-Familie immer am Herzen gelegen hat“, betonte der Mercedes-Motorsportchef.

Onkel Ralf Schumacher war lange Zeit für Mercedes in der DTM im Einsatz und Micks Cousin David fährt für Mercedes in der GT-Klasse.

Zudem sei Mick „ein intelligenter, gut erzogener junger Mann. Er war in den Nachwuchsformeln sehr erfolgreich. Und wir glauben, dass wir uns um ihn kümmern können, wenn die Situation eintreten sollte“, wird Wolff bei motorsport-total.com zitiert.

Bei Mercedes ist Platz für Mick Schumacher

Diese Situation ist nun eingetreten. Zum einen ist Schumacher junior auf der Suche nach einem neuen Rennstall, zum anderen hat Mercedes seinen bisherigen Ersatzfahrer Nyck de Vries (zu AlphaTauri) und Stoffel Vandoorne (zu Aston Martin) verloren. Damit wird der Platz für den jungen Deutschen frei.

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Auch Schumacher selbst scheint diesem Angebot nicht abgeneigt zu sein. „Es ist auf jeden Fall sehr schmeichelhaft zu hören, was Mercedes und besonders Toto über mich sagen“, reagierte er positiv auf die Mercedes-Avancen.

Wolff: Schumacher und Mercedes passt

Allerdings betonte Wolff auch, dass noch nichts entschieden sei. „Mir war es einfach wichtig, in der Zeit, wo es schwierig ist für den Mick, zu sagen, dass wir ihn sehr schätzen“, erklärte er seine Aussagen und fügte hinzu: „Er verdient einen Platz in der Startaufstellung und nicht als Testfahrer.“

Daher gebe es nun vielleicht eine Möglichkeit, dass Mercedes einen Zwischenschritt bei Schumachers Rückkehr in die Formel 1 darstellen könnte. „Ich sehe es so offen, weil ich denke, dass er einfach passt und jetzt müssen wir es möglich machen, wenn er will, wenn Sabine (Kehm, Schumachers Managerin, Anm. d. R.) will.“

Bereits in der Vergangenheit hatte sich Wolff immer wieder für Schumacher stark gemacht und auch dessen ehemaligen Teamchef Günther Steiner für den Umgang mit dem Deutschen kritisiert. (NEWS: Umgang mit Mick? Wolff wird deutlich)

Eine Rückkehr zu Ferrari, wo Schumacher als ehemaliges Mitglied der Ferrari Driver Academy ebenfalls eine Vergangenheit hat, ist unwahrscheinlich.

Zwar werde man sich mit dem Fahrer zusammensetzen, erklärte der zum Jahresende scheidende Teamchef Mattia Binotto nach Schumachers Aus bei Haas, betonte aber auch, dass man ihm im Moment kein Cockpit anbieten könne.

Schumacher-Saison mit Höhen und Tiefen

In der abgelaufenen Saison kam Mick Schumacher auf Rang 16 in der Gesamtwertung ins Ziel. Seine beste Saisonphase hatte er im Mittelteil, als er in Silverstone seine ersten WM-Punkte holte und im folgenden Rennen in Spielberg direkt nachlegte. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Oft hatte er jedoch gegen Teamkollege Kevin Magnussen das Nachsehen und wird zur kommenden Saison durch Nico Hülkenberg ersetzt. (NEWS: So stach Hülkenberg Mick aus)