US-Star auf Phelps’ und Spitz’ Spuren

US-Star auf Phelps’ und Spitz’ Spuren

Caeleb Dressel und Emma McKeon heißen die Schwimmstars in Tokio. Beide gewinnen über 50 m Freistil Gold.
Die Olympischen Spiele in Tokio haben bereits die Hälfte erreicht. Aus deutscher Sicht gab es schon einige Medaillen zu feiern, allerdings auch diverse negative Vorfälle.
Olympia-Halbzeit: "Aus deutscher Sicht viele Schatten auf den Spielen"
05:31
. SPORT1
von SPORT1
am 1. Aug

Der neue US-Star Caeleb Dressel hat sich mit fünf Goldmedaillen zum Schwimmkönig der Olympischen Spielen in Tokio gekrönt.

Der 13-malige Weltmeister siegte zum Abschluss im Finale über 50 m Freistil in 21,07 Sekunden vor Florent Manaudou (Frankreich) und Bruno Fratus (Brasilien). Dann verhalf der 24-Jährige aus Florida der amerikanischen Lagenstaffel zu Gold in der Weltrekordzeit von 3:26,78 Minuten.

Dressel hatte zuvor bereits über 100 m Freistil und 100 m Schmetterling sowie mit der 4x100-m-Freistilstaffel der Amerikaner triumphiert. Fünfmal Gold hatte vor fünf Jahren in Rio de Janeiro auch Rekord-Olympiasieger Michael Phelps bei seinem Abschied gewonnen, mit dem Dressel immer häufiger verglichen wird. Im Schatten des Superstars hatte er 2016 schon zweimal Staffel-Gold gewonnen (Michael Phelps: Die verborgenen Dramen des Schwimm-Superstars).

Nur noch Phelps, Spitz und Biondi vor Dressel

Im ewigen Ranking der erfolgreichsten Olympia-Schwimmer liegen nur noch Phelps (23), der legendäre Mark Spitz (9) sowie Matt Biondi (8) vor Dressel. Bei den Frauen liegt Tokio-Dominatorin Katie Ledecky (7) auf Platz 2 hinter Jenny Thompson.

Sieben Medaillen gewann in Tokio Emma McKeon: Die Australierin holte sich am letzten Tag im Frauenfinale über 50 m und mit der Lagenstaffel ihr drittes und viertes Gold, zudem sammelte sie dreimal Bronze. Schon in Rio hatte sie viermal Edelmetall gewonnen. In 23,81 Sekunden siegte McKeon vor der schwedischen Weltrekordlerin Sarah Sjöström und Rio-Olympiasiegerin Pernille Blume (Dänemark). Das Quartett mit Kaylee McKeown, Chelsea Hodges und Cate Campbell distanzierte die USA um 13 Hundertstelsekunden.

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