Darf der Streif-Shootingstar doch noch auf Olympia hoffen? Luis Vogt hatte mit seinem achten Platz in der legendären Abfahrt für Furore gesorgt und anschließend eine Grundsatzdiskussion ausgelöst.
Ski Alpin: Heiße Diskussionen - DSV-Star darf auf Olympia hoffen
DSV-Star darf auf Olympia hoffen
Denn trotz seiner überragenden Performance wird Vogt nach aktuellem Stand nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen - obwohl er mit Platz acht die Norm erfüllt hätte.
Jedoch kam das Ergebnis einige Tage zu spät. Die Meldefrist des Deutschen Olympische Sportbund (DOSB) endete schon am vergangenen Dienstag.
Dieser Umstand hatte speziell bei dem ARD-Experten Felix Neureuther für großes Unverständnis gesorgt. „Das ist totaler Quatsch! Ich könnte mich extrem darüber aufregen“, polterte Neureuther.
Olympia: DOSB beantragt Ausnahmegenehmigung für Vogt
Doch der 23-jährige Vogt könnte jetzt doch noch Glück haben.
Denn der DOSB hat eine Ausnahmegenehmigung beim Internationalen Olympischen Komitee beantragt. Das erklärte eine DOSB-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.
Sollte das Internationale Olympische Komitee zustimmen, ist eine Renn-Teilnahme bei Olympia für Vogt aber dennoch fraglich. Er dürfte zunächst nur an Trainingsläufen teilnehmen und im Wettkampf nur an den Start gehen, falls ein anderer deutscher Fahrer ausfällt.
Profitiert Vogt von Schmid-Verletzung?
Deutschland erhielt für die Ski-Wettbewerbe der Männer insgesamt fünf Startplätze. Nominiert wurden Linus Straßer, Simon Jocher, Fabian Gratz, Alexander Schmid und Anton Grammel.
Ob Alexander Schmid aber wirklich an den Start gehen kann, ist noch offen. Er kämpft aktuell mit den Folgen eines Haarrisses im Sprunggelenk.
Sollte Schmid ausfallen, könnte Vogt nachrücken - aber eben nur, wenn er zumindest an einem Olympia-Trainingslauf teilnimmt.
Über diese Möglichkeit muss jetzt das Internationale Olympische Komitee entscheiden.