Die deutschen Rodler haben wieder zugeschlagen! Die Team-Staffel gewann die dritte Rodel-Goldmedaille für Deutschland bei den diesjährigen Olympischen Winterspielen. Silber ging an Österreich (+0,542) und Bronze holten die Italiener (+0,849).
Olympia 2026: Deutsche Rodel-Dominanz: Wieder Gold!
Deutsche Rodel-Dominanz: Wieder Gold!
„Unglaublich, Wahnsinn. Gratulation an die Mannschaft. Ich habe nichts zu beanstanden, es lief alles perfekt. Es ist ein so schöner Abschluss“, jubelte Bundestrainer Patric Leitner im ZDF.
„Die werden das Deutsche Haus zerlegen“
Er fügte hinzu: „Die Mannschaft wird heute das Deutsche Haus zerlegen. Sollen sie auch. Die haben es sich verdient. Die haben heute wirklich alle eine Mega-Leistung abgeliefert.“
Mit ein bisschen Abstand sagte der Bundestrainer in der Mixed-Zone: „Das war heute eine Machtdemonstration. Ich bin unfassbar stolz. Was alle heute geleistet haben… Das waren die besten Läufe der Woche. Die wollten alle unbedingt auf Angriff fahren. Die haben gesagt, dass sie nochmal Gold gewinnen wollen.“
Auch Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch freute sich sehr mit seinen Landsleuten: „Es ist einfach sensationell. Am Ende haben alle performt. Wahnsinn, was soll man sagen, einfach ein toller Tag.“
Im Ziel fließen Tränen
Den Start der Mixed-Staffel machte Taubitz, ehe der Herren-Doppelsitzer, bestehend aus Tobias Wendl/Tobias Arlt, den Eiskanal herunterfuhr.
Es folgte Max Langenhan, der abschließend an den Frauen-Doppelsitzer Dajana Eitberger/Magdalena Matschina übergab. Als die beiden im Ziel ankamen, wurden sie von ihren jubelnden Teammitgliedern empfangen. Im Anschluss flossen bei allen die Tränen.
Angesprochen auf den Partybefehl ihres Trainer kündigte Taubitz an: „Wir hören auf unsere Trainer, deswegen nehmen wir das Haus auseinander.“
Langenhan meinte zudem: „Sich allein freuen, macht nicht so viel Spaß, wie mit diesem Team zusammen.“
Olympia: Rodler werden zu Medaillenjägern
Mit dem Erfolg sind Wendl und Arlt die beiden erfolgreichsten deutschen Wintersportler der Geschichte. Sie haben in ihrer Karriere sieben Goldmedaillen und einmal Bronze gewonnen.
Insgesamt ist es schon das fünfte Edelmetall, welches die deutschen Rodler bei den diesjährigen Winterspielen eingefahren haben. „Wir sind sehr zufrieden mit der Medaillen-Ausbeute“, meinte Leitner.
Langenhan machte den Anfang im Einzel mit Gold. Den gleichen Erfolg schaffte auch Taubitz im Damen-Einzel. Im Anschluss gewannen Eitberger/Matschina Silber bei der Doppelsitzer-Premiere der Frauen. Das Herren-Duo Wendl/Arlt sicherte sich Bronze.