Emma Aicher hat erläutert, weshalb sie bei den Olympischen Winterspielen 2026 nicht mit ihrem gewohnten Helm im Red-Bull-Design an den Start geht, sondern einen goldfarbenen trägt. „Der ist von Uvex. Alle, die mit Uvex fahren, haben einen goldenen Helm“, sagte die 22-Jährige nach dem ersten Abfahrtstraining auf SPORT1-Nachfrage.
Olympia: Deutsche Gold-Hoffnung lüftet Helm-Geheimnis!
Aicher lüftet Helm-Geheimnis
Die deutsche Medaillenhoffnung schnupperte am Freitag in Cortina d’Ampezzo das erste Mal Olympia-Luft. Wie viele ihrer Konkurrentinnen nutzte auch Aicher den Trainingslauf vor allem zur Streckenbesichtigung. An das volle Renntempo wagten sich die meisten Fahrerinnen, wenn überhaupt, nur in einzelnen Abschnitten.
Vor ihrem Start kam es zu einer längeren Nebelunterbrechung – die Aicher nach eigener Aussage jedoch kaltließ. „Ich habe mir darüber nicht viele Gedanken gemacht. Es war nur ein Training, und mir war von Anfang an klar, dass ich mir die Strecke anschaue und es locker angehe. Solche Situationen stressen mich wenig“, bekräftigte die Allrounderin.
Olympia: Aicher fährt noch hinterher
Am Ende landete Aicher in dem nur bedingt aussagekräftigen Training auf Rang 22. Beunruhigen ließ sie sich dadurch nicht. „Es ist nichts Neues für mich, dass ich im ersten Training eher abwartend fahre. Ich weiß, was ich verändern muss“, erklärte sie. Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann belegte in der Ergebnisliste mit Torfehler den dritten Platz, Lindsey Vonn fuhr trotz ihres lädierten Knies auf Platz elf.
Am Samstag (11:30 Uhr) ist auf der berühmten Tofana ein weiteres Abfahrtstraining angesetzt. Dieses gilt dann als Generalprobe für die für Sonntag geplante Medaillenentscheidung.