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Djokovic: Nadal und Federer? "Können keine Freunde sein"

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Djokovic: Nadal und Federer? "Können keine Freunde sein"

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Djokovic: „Können keine Freunde sein“

Novak Djokovic äußert sich zum speziellen Verhältnis zu seinen langjährigen Rivalen Rafael Nadal und Roger Federer. Der Serbe schätzt auch seine Chancen auf den Golden Slam ein.
Der ständige Wechsel der Bälle auf der WTA- und der ATP-Tour macht den Profis zu schaffen. Was nun auch Novak Djokovic auf den Plan bringt.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Wenige Tage nach seinem historischen Titel bei den ATP Finals in Turin hat sich Novak Djokovic über seine langjährigen Rivalen Rafael Nadal und Roger Federer geäußert und erklärt, warum er mit ihnen nicht befreundet sein kann.

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„Es stimmt, dass wir keine Freunde sein können, denn mit Freunden redet man über alles, das Gute, das Schlechte und seine Geheimnisse“, sagte der Serbe im Interview mit der Marca und führte aus: „Ich glaube, mit deinen Rivalen fühlst du dich nicht sehr wohl, wenn du all das preisgibst.“

Dennoch betonte Djokovic den enormen Respekt, den er gegenüber Federer und Nadal empfindet. Die beiden seien „ein sehr wichtiger Teil“ seines Lebens. „In den letzten 15 Jahren habe ich sie öfter gesehen als meine Eltern“, fügte der 36-Jährige hinzu.

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Zudem sei sich Djokovic sicher, dass die drei Konkurrenten das Ganze dann etwas entspannter betrachten, wenn sie irgendwann alle ihre Karrieren beendet hätten.

Golden Slam? Djokovic: „Ich kenne mich selbst“

In sportlicher Hinsicht hat Djokovic noch ehrgeizige Ziele vor Augen. Auf die Frage, ob er es für realistisch halte, 2024 mit 37 Jahren den Golden Slam zu gewinnen, antwortete er mit einer rhetorischen Frage: „War es realistisch, zu denken, dass ich dieses Jahr drei der vier Grand Slams gewinnen würde?“ Bislang hat lediglich Steffi Graf den Golden Slam aus allen vier Majors und der Goldmedaille bei Olympia in einem Jahr gewinnen können.

Djokovic betonte, dass er keineswegs respektlos gegenüber seinen Gegnern klingen wolle, aber in Bezug auf einen möglichen Golden Slam sagte er: „Ich kenne mich selbst und weiß, dass ich dazu in der Lage bin, wenn ich mich körperlich und geistig gut fühle.“

Der Serbe hat bereits die meisten Grand Slam-Titel, die längste Zeit als Nummer 1 der Welt und die meisten gewonnenen ATP Finals auf seinem Konto.

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Eine spezielle Bestmarke will er aber unbedingt noch erreichen, die von Jimmy Connors. Die US-Ikone gewann 109 Turniere auf der ATP-Tour und führt die Rangliste vor Federer (103) und Djokovic (98) an. „Ich möchte so viele Turniere wie möglich gewinnen und Connors überholen“, betonte Djokovic.