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WTA: Nächster Rückschlag für Tennis-Ass Emma Raducanu

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WTA: Nächster Rückschlag für Tennis-Ass Emma Raducanu

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Nächster Tiefpunkt für Tennis-Ass

Es ist der nächste Tiefpunkt nach einem kometenhaften Aufstieg. Emma Raducanu ist nach zwei Jahren erstmals nicht mehr in der Top-200 der WTA-Rangliste gelistet, gibt sich jedoch kämpferisch und arbeitet an ihrem Comeback. Ihren „ultimativen Traum“ hat sie weiterhin fest vor Augen.
Emma Raducanu begeisterte in diesem Sommer die Zuschauer in Wimbledon und wurde zum neuen Tennis-Star. Ihre Instagram-Seite hat bereits mehr als 420.000 Follower.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro

Sie galt als der Tennis-Superstar der Zukunft. Doch so schnell, wie es für Emma Raducanu bergauf ging, so schnell ging es auch wieder bergab. Seit ihrem spektakulären US-Open-Sieg 2021 im Alter von zarten 18 Jahren fiel sie von einem Tal ins nächste, vor allem Verletzungen machten der mittlerweile 20-Jährigen immer wieder einen Strich durch die Rechnung.

Nun ist die Britin auf dem nächsten Tiefpunkt angelangt, gibt sich aber kämpferisch. „Nächste Saison werde ich zurück sein“, betonte die Britin, die erstmals seit ihrem kometenhaften Aufstieg von vor zwei Jahren nicht mehr im Top-200-Ranking der WTA geführt wird, im Gespräch mit der BBC.

Dass weiterhin über sie gesprochen wird, obwohl sie aufgrund ihrer Verletzungspause derzeit an keinen Veranstaltungen teilnimmt, sieht sie als „Kompliment“. Jemand habe ihr gesagt: „‚Mach dir Sorgen, wenn nicht über dich gesprochen wird‘“, argumentierte Raducanu.

Tennis: Negativ-Serie war Raducanu anzumerken

Als sie im Frühjahr 2021 das letzte Mal außerhalb der Top-200 gelistet war, war sie ins Achtelfinale von Wimbledon gestürmt, um sich dann kurz darauf sensationell den US-Open-Titel zu sichern. Plötzlich war die damals 18 Jahre alte Raducanu der Shooting-Star der Szene, kletterte in die Top-10 der Weltrangliste. Doch dann folgte der Absturz.

In der Folge schrieb Raducanu mehrheitlich Schlagzeilen durch Erstrunden-Niederlagen, Trainer-Wechsel - und vor allem durch Verletzungen. Dass sie das nicht kaltließ, blitzte bei einer denkwürdigen Pressekonferenz in Madrid auf, als sich die sonst sympathisch und freundlich auftretende Raducanu ungewohnt unfreundlich und kurz angebunden zeigte.

Tennis: Raducanu hat ihren „ultimativen Traum“ fest vor Augen

Anfang Mai zog sie dann schließlich die Notbremse und unterzog sich mehreren Operationen an ihren Knöcheln und Handgelenken, seit August arbeitet die Britin auf dem Platz an ihrem Comeback. Ihren „ultimativen Traum“ hat sie dabei weiterhin fest vor Augen, denn eines Tages möchte sie in ihrem Heimatland in Wimbledon triumphieren.

Dafür hat Raducanu noch genug Zeit, doch zunächst muss sie dafür erstmal an ihrem Comeback arbeiten. Wann das stattfinden wird, ist ungewiss. Eine Rückkehr noch in diesem Jahr gilt jedoch als unwahrscheinlich.