Als Jannik Sinner gegen 14:20 Uhrzeit den noch spärlich gefüllten Center Court der US Open betrat, brandete vereinzelt Applaus auf.
US Open: Krasser Empfang für Sinner
So reagieren die Fans auf Sinner
Seinen ersten wettkampfmäßigen Auftritt auf dem Tennisplatz nach dem Bekanntwerden seines Dopingvergehens quittierten die Zuschauer im Arthur-Ashe-Stadion mit warmem Klatschen. Buh-Rufe oder sonstige Protestaktion blieben aus.
Sinner, gekleidet in einer lila Trainingsjacke, gab bei seinem Einmarsch drei Fist-Bumps zu drei Kindern, blickte sich im weiten Rund um und presste vor seinem Match gegen den Lokalmatadoren Mackenzie McDonald die Lippen zusammen. Äußerlich ließ er sich von den Geschehnissen rund um seine positiven Dopingproben nichts anmerken.
US Open: Swiatek mit Mühe
Dabei hatten die beiden Akteure länger als erwartet auf ihren Auftritt warten müssen. Das vorher angesetzte Match zwischen Iga Swiatek und Kamilla Rakhimova dauerte länger als erwartet.
Das 6:4 und 7:6 für Swiatek ließ den Start des für 13:30 Uhr Ortszeit angesetzten Matches zwischen Sinner und McDonald verzögern.
Sinner: In Indian Wells erwischt
Sinner, einer der absoluten Topfavoriten auf den Titel in New York beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres, war im März zweimal positiv auf das verbotene Steroid Clostebol getestet worden, jedoch um eine längere Sperre herumgekommen.
Der Ausnahmekönner habe nachvollziehbar darlegen können, dass er durch seinen Physiotherapeuten unschuldig kontaminiert worden sei.