Anzeige
Home>Transfermarkt>

Kein Lewandowski-Deal? Barca-Präsident Laporta kontert La-Liga-Boss Tebas

Transfermarkt>

Kein Lewandowski-Deal? Barca-Präsident Laporta kontert La-Liga-Boss Tebas

Anzeige
Anzeige

Lewy-Wechsel? Barca-Boss kontert

Lewy-Wechsel? Barca-Boss kontert

Javier Tebas äußert sich zu einem möglichen Lewandowski-Wechsel nach Barcelona. Der La-Liga-Boss macht unmissverständlich klar, was er von den Katalanen erwartet. Barca reagiert mit Unverständnis.
Robert Lewandowski setzt den FC Bayern öffentlich unter Druck und sagt, dass seine Ära beim Rekordmeister vorbei wäre. Müssen Kahn und Brazzo Kante zeigen? Wie sollte der Rekordmeister handeln?
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Wechselt Robert Lewandowski zum FC Barcelona? Nun hat sich der spanische Liga-Boss eingemischt - und eine Barca-Reaktion provoziert.

Javier Tebas hat unmissverständlich klar gemacht, dass ein Wechsel des Polen aktuell zu den Katalanen nicht infrage kommt. „Barca kann ihn Stand jetzt nicht unter Vertrag nehmen“, sagte er der spanischen Nachrichtenagentur Europa Press. (So reagiert die Presse auf Lewandowski-Aussagen)

Hintergrund ist, dass die Katalanen offenbar zuerst Verkäufe tätigen müssen, um neue Spieler zu registrieren. Dieses Problem hatte der hochverschuldete Klub bereits im vergangenen Jahr. „Barcelona weiß, was es zu tun hat: Vermögenswerte verkaufen und mehr Einkommen erzielen“, erklärte Tebas. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Tebas: „Barca hatte viele Verluste zu beklagen“

Der Klub kenne die wirtschaftlichen Kontrollvorschriften von La Liga ganz genau. „Die Regeln sollen größere wirtschaftliche Probleme in den Unternehmen vermeiden. Ich weiß nicht, ob sie de Jong, Pedri oder Pepito Pérez (symbolischer Name, Anm. d. Red.) verkaufen werden.“

Lesen Sie auch

Tebas betonte: „Barca hatte in den letzten Jahren viele Verluste zu beklagen, von denen einige vermeidbar gewesen wären, und sie müssen ihre Schatzkammer auffüllen. So wie Madrid sie gefüllt hat, hat Barca ihn geleert.“ (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)

Nach Informationen von SPORT1 hat Barca-Präsident Joan Laporta Lewandowskis Berater Pini Zahavi allerdings versichert, dass Barca handlungsfähig sei, sollte der Stürmer eine Freigabe vom FC Bayern erhalten.

Kein Lewandowski-Deal möglich? Barca-Boss kontert

Und Laporta konterte Tebas am Dienstagabend beim klubeigenen Kanal BarcaTV.

„Angesichts der Äußerungen des Präsidenten von La Liga, dass wir einen Spieler nicht unter Vertrag nehmen können, möchte ich ihn daran erinnern, dass seine Aufgabe darin besteht, über die Profiliga und die Vereine zu wachen, und ich bitte ihn, von Äußerungen darüber abzusehen, ob wir einen bestimmten Spieler unter Vertrag nehmen können oder nicht, denn das schadet eindeutig den Interessen des FC Barcelona“, erklärte Laporta.

Der Barca-Boss weiter: „Ich weiß nicht, ob er diese Bemerkungen freiwillig oder unfreiwillig macht. Wenn er es freiwillig tut, ist es unzulässig, denn es besteht der eindeutige Wunsch, den Interessen von Barça zu schaden. Und wenn er es unfreiwillig tut, ist das ein weiterer Beweis für seine verbale Inkontinenz und sein Verlangen nach dem Rampenlicht, das, bei allem Respekt, meiner Meinung nach nicht zu ihm passt.“

Kahn kontert Lewandowski

Lewandowski hatte am Montag die nächste Eskalationsstufe im Streit mit dem deutschen Rekordmeister gezündet. „Was sicher ist: Meine Ära bei Bayern München ist vorbei. Ich sehe keine Möglichkeit, meine Karriere in diesem Klub fortzusetzen angesichts dessen, was in den vergangenen Wochen vorgefallen ist“, erklärte der Angreifer auf der Pressekonferenz der polnischen Nationalmannschaft.

Bayern-Boss Oliver Kahn reagierte bei SPORT1: „Warum Robert diesen Weg gewählt hat, kann ich Ihnen nicht sagen. Solche Äußerungen in der Öffentlichkeit bringen keinen weiter. Robert wurde hier zweimal in Folge Weltfußballer – ich denke, er sollte wissen, was er am FC Bayern hat“, sagte er und ergänzte: „Wertschätzung ist keine Einbahnstraße!“ (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Robert Lewandowski zeigt, dass die Bundesliga-Klubs ein weitreichendes Problem haben und von ihren Spielern leicht zu Transfers gezwungen werden können.
07:29
2 nach 10: Fall-Lewandowski: So leicht erpressbar sind die Bundesliga-Klubs

Nach SPORT1-Infos gibt es eine mündliche Einigung zwischen der Lewandowski-Seite und Barcelona über einen Dreijahresvertrag. Die Bayern wiederum pochen auf eine Vertragserfüllung und sind bereit, ihn nach der kommenden Spielzeit ablösefrei zu verlieren.

Alles zur Bundesliga bei SPORT1: