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Real Madrid: Haaland und Mbappé kommen nicht - haben sich die Königlichen verpokert?

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Real Madrid: Haaland und Mbappé kommen nicht - haben sich die Königlichen verpokert?

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Hat sich Real komplett verpokert?

Hat sich Real komplett verpokert?

Erling Haaland und Kylian Mbappé entscheiden sich gegen einen Wechsel zu Real Madrid. Die Königlichen stehen in diesem Sommer auf dem Transfermarkt bisher ohne einen Superstar da - doch woran liegt das?
Kylian Mbappé wird in den nächsten Tagen bekannt geben, ob er bei PSG bleibt oder zu Real Madrid wechseln wird. Mauricio Pochettino erklärt, dass er dazu keine Informationen habe.
. SPORT1
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Kerry Hau
Kerry Hau

Rex Legibus absolutus est!

Das ist Latein und heißt „Der König ist frei von Gesetz.“ Jedoch sieht es so aus, als würden sich im Weltfußball aktuell die Gesetzesgrenzen verschieben. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Real über Jahrzehnte mit den besten Spielern

Beide Superstars wurden in Madrid bis zuletzt heiß gehandelt, doch den Zuschlag haben die anderen Teams bekommen - und Real muss sich auf die Suche nach einem neuen Superstar machen.

Cristiano Ronaldo, Raúl oder der Brasilianer Ronaldo - die Offensive der Königlichen war immer mit den besten Spielern auf der Welt besetzt. Und egal, wen Madrid holen wollte - in der Regel bekamen die Königlichen ihre gewünschten Superstars.

„Es ist ein Schlag ins Gesicht“

Doch die Situation sieht 2022 ganz anders aus.

„Dass keiner von Haaland und Mbappé kommt, ist ein Schlag ins Gesicht für die Ambitionen. Das wirft die Planungen im Offensivbereich bei Real völlig durcheinander. Das ist eine mittlere Katastrophe für Real, eine Situation, mit der keiner gerechnet hat“, bestätigte Gutierrez.

Es scheint, als könne Real finanziell im Konzert der neureichen Scheich-Klubs nicht mehr mithalten.

In Paris erhält Mbappé nun einen Dreijahresvertrag, nachdem er Real laut L‘Équipe vor Monaten noch eine mündliche Zusage gegeben hatte. Für Real ist es nach 2015 und 2017 die dritte Absage des Franzosen.

Zudem ist von einer saftigen Gehaltserhöhung und einem stattlichen Handgeld die Rede, Eurosport Spanien nannte 300 Millionen Euro als Prämie und 100 Millionen Euro Jahresgehalt netto.

Real Madrid verpokert sich

Reals Präsident Florentino Perez lehnte die Klausel offenbar vehement ab. Für den Klub wäre es laut Pérez ein zu kostspieliges Investment gewesen, falls Haaland bereits nach der ersten Saison hätte wechseln können.

Wie sein Vertrag nun bei Manchester City strukturiert ist, ist nicht bekannt, jedoch einigten sich beide Parteien auf einen Wechsel des Norwegers, der Mitte der Woche seinen Vertrag unterschrieben hat.

Frisches Blut an neuen Stars fehlt

Die Königlichen müssen nun umdenken, denn die Auffrischungskur mit neuen Stars ist missglückt.

Karim Benzema, Luka Modric, Toni Kroos und Casemiro gehören zu den Spielern, die zwischen 2016 und 2018 dreimal in Folge die Champions League gewonnen haben. Jedoch sind alle Stars über 30 und werden vielleicht in fünf Jahren alle ihre Karriere beendet haben.

Dies unterstrich auch Real-Experte Gutierrez, der erklärte, dass Mbappé der Plan für die folgenden fünf, sechs, sieben Jahre gewesen sei.

Die Madrilenen haben mit Vinicius Jr., Federico Valverde und Eduardo Camavinga drei junge Spieler in ihren Reihen, die das Potenzial haben, in die absolute Weltklasse zu stoßen.

Vinicius Jr. muss allerdings seine Leistung noch konstant bestätigen, während Valverde und Camavinga noch keine fertigen Stars sind und in Zukunft zeigen müssen, dass sie zu den besten Spielern auf ihren Positionen gehören.

Späte Rache von PSG und Manchester City?

Am Samstag trifft Real Madrid im Champions-League-Finale auf den FC Liverpool (Samstag, 21 Uhr: FC Liverpool - Real Madrid im LIVETICKER) und hat die Möglichkeit, sich zum 14. Mal zur besten Mannschaft in Europa zu krönen.

Auf dem Weg dahin schalteten die Königlichen unter anderem Paris Saint-Germain und Manchester City. Nun folgte zwar die Rache im Transfer-Poker um Haaland und Mbappé - doch zumindest für diese Saison könnte es wieder heißen: Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Dafür muss Real aber Liverpool bezwingen.

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