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FC Bayern: Mané wäre schon mal fast in München gelandet - Reschke verrät, woran der Wechsel scheiterte

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FC Bayern: Mané wäre schon mal fast in München gelandet - Reschke verrät, woran der Wechsel scheiterte

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Deshalb lehnte Bayern Mané einst ab

Deshalb lehnte Bayern Mané einst ab

Sadio Mané stand bereits am Anfang seiner Karriere auf dem Zettel der Bayern. Nun verrät der ehemalige Technische Direktor Michael Reschke, weshalb die Münchner damals nicht zugriffen.
Sadio Mané hat bei seiner Vorstellung verraten auf welchen Mitspieler er sich beim FC Bayern ganz besonders freut.
. SPORT1
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von SPORT1

Mit dem Transfer von Sadio Mané ist dem FC Bayern München ein echter Coup gelungen.

Nun kommt heraus: Es war nicht das erste Mal, dass sich die Münchner um die Dienste des 30 Jahre alten Senegalesen bemühten. Schon 2014 hatte der Rekordmeister Interesse am Offensivspieler, wie Michael Reschke jetzt verriet.

„Nach seinem Auftritt bei dem Freundschaftsspiel im Januar war Mané definitiv im Fokus des FC Bayern. Ich glaube auch, dass ihn sein Berater aktiv bei uns angeboten hat“, sagte der ehemalige Technische Direktor, der im Sommer 2014 in München übernahm, Spox und Goal. Mané stand damals noch bei RB Salzburg unter Vertrag. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Reschke: „Mané war für uns absolute Scouting-Priorität“

„Wir hatten allerdings mit Arjen Robben und Franck Ribéry schon zwei Top-Flügelspieler, weshalb unsere Prioritäten auf dem Transfermarkt auf anderen Positionen lagen“, erklärte Reschke. Eine Ablöse von 20 Millionen für einen Spieler zu zahlen, der sich auf seiner Position hinter zwei gesetzten Spieler hätte einordnen müssen, sei damals kein Thema gewesen, verriet der 64-Jährige.

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Allerdings blieb Mané weiter auf dem Radar des Rekordmeisters. „Mané war für uns eine absolute Scouting-Priorität für den darauffolgenden Sommer“, verriet Reschke. (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)

Dann grätschte allerdings ein Premier-League-Klub dazwischen. „Durch seinen Wechsel nach Southampton am letzten Tag der Transferperiode war er für uns aber vom Markt“, sagte Reschke und betonte: „Bei Transfers aus England geht es um ganz andere Dimensionen.“

Michael Reschke (l.) war von 2014 bis 2017 Technischer Direktor beim FC Bayern
Michael Reschke (l.) war von 2014 bis 2017 Technischer Direktor beim FC Bayern

Den Weg des späteren Liverpool-Stars verfolgten die Bayern allerdings weiter. „Wir haben ihn während meiner gesamten Zeit beim FC Bayern permanent beobachtet. Pep Guardiola fand ihn immer gut.“

Reschke von Bayern-Wechsel überrascht

Mané habe schon damals mit seiner Dynamik und Geschwindigkeit außergewöhnliches Potenzial gehabt. „Allerdings war er anfangs noch ein bisschen zu wild und ungezähmt“, erklärte Reschke.

Dass der Spieler damals statt zu einem großen Klub nach Southampton gewechselt sei, sei auch ein Zeichen gewesen, „dass ihm die absoluten Top-Klubs damals diesen Schritt ganz nach oben noch nicht zugetraut haben.“

Letztlich ging Mané diesen Schritt mit etwas Verzögerung. 2016 wechselte er für 41 Millionen Euro zum FC Liverpool und entwickelte sich dort zum Weltklasse-Spieler. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Zuletzt setzte ihn Jürgen Klopp auch vermehrt als zentralen Stürmer ein. „Dass er so erfolgreich auch im Sturmzentrum agiert, hätte ich nicht erwartet. Diese Entwicklung kam für mich überraschend und spricht zusätzlich für seine Klasse“, sagte Reschke.

Mit einigen Jahren Verspätung kommt der Wechsel nach München nun doch zustande – für Reschke durchaus überraschend. „Ich hätte nicht gedacht, dass er Liverpool tatsächlich verlässt. Unter Klopp war er absoluter Leistungsträger und extrem erfolgreich.“

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