Er zog jahrelang beim FC Bayern mit an den Transfer-Strippen, sichtete dabei eigenen Angaben zufolge ebenso den französischen Markt.
FC Bayern: Ex-Direktor Reschke verrät Details über Mbappé-Gespräche
Das lief zwischen Bayern und Mbappé
Nun hat Michael Reschke eingeräumt, dabei auch Kylian Mbappé auf dem Radar gehabt zu haben - Gespräche mit dem Weltmeister und Superstar in Diensten von Paris Saint-Germain scheiterten indes.
„Wir hatten damals ein Frühwarnsystem installiert, wo wir speziell auf dem französischen Markt ein gewisses Auge gelegt haben“, sagte Reschke, von 2014 bis 2017 Technischer Direktor der Bayern, im Bild-Podcast „Bayern Insider“.
Viele Franzosen im Bayern-Kader
Damals hatte Mbappé als Mega-Talent noch bei AS Monaco unter Vertrag gestanden. „Wir haben erste Gespräche geführt, haben es dann aber nicht realisiert bekommen“, so Reschke weiter. „Da war er noch ganz jung. Das waren erste Kontaktaufnahmen, die wir damals hatten - aber es gab keine Chance.“
Dafür lohnte sich in der Zeit danach die intensive Beschäftigung mit den Fußballern des Nachbarlandes: Aktuell stehen mit Lucas Hernandez, Dayot Upamecano, Tanguy Nianzou, Benjamin Pavard, Bouna Sarr, Kingsley Coman und nun auch Mathys Tel gleich sieben Franzosen im Kader des deutschen Rekordmeisters. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)
Gerade das 17 Jahre alte Sturm-Juwel Tel, von Stade Rennes gekommen, hat es Reschke angetan: „Ich finde so einen Transfer total interessant. Natürlich geht Bayern München bei einer solch kostenintensiven Verpflichtung eines Jugendspielers ins Risiko, aber man muss den Verantwortlichen - allen voran der Scouting-Abteilung um Marco Neppe und Hasan Salihamidzic (Sportvorstand, Anm. d. Red.) - unterstellen, dass sie wissen, was sie gemacht haben, dass sie mit diesem Spieler einen hochveranlagten Jungen verpflichtet haben.“ (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)