Bahnt sich da eine spektakuläre Transfer-Wende an?
Transfermarkt: Grätscht Thomas Tuchel bei de Jong Manchester United dazwischen?
Wende im de-Jong-Poker?
Eigentlich schien ein Wechsel von Frenkie de Jong zu Manchester United schon so gut wie sicher. Zumindest die Vereine hatten sich bereits geeinigt. Laut SPORT1-Informationen sollten die Red Devils 65 Millionen fix an den FC Barcelona überweisen. Dazu könnten noch weitere 15 Millionen Euro an verschiedenen Bonuszahlungen kommen. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)
Problem an der Sache: ManUnited muss erstmal mit de Jong auf einen Nenner kommen, damit der Transfer finalisiert werden kann. Nach SPORT1-Informationen ist der Niederländer jedoch nicht begeistert vom möglichen Wechsel.
Diesen Umstand könnte sich nun der FC Chelsea zunutze machen. Laut der spanischen Sport soll sich das Team von Trainer Thomas Tuchel ernsthaft um den Defensivstar bemühen.
Chelsea lockt mit zwei Personalien
Dabei scheinen die Blues zwei Pluspunkte im Werben um den niederländischen Nationalspieler zu haben: Marcos Alonso und Cesar Azpilicueta.
Den Red Devils waren die von Barca geforderten 80 Millionen Euro zu hoch, weswegen es zuletzt zu einem Stillstand in den Verhandlungen gekommen war. Chelsea hingegen soll bereit sein, diese Summe zu zahlen.
Allerdings wollen Tuchel und Co. ein Paket aus 60 Millionen Euro und besagten beiden Spielern anbieten. Ein Angebot, das für die Katalanen durchaus interessant sein könnte, wirbt Barca doch seinerseits um Alonso und Azpilicueta.
Mit Alonso soll so weit schon alles geklärt sein. Der Spanier soll laut Sport einem Dreijahresvertrag zugestimmt haben. Zudem scheinen sich beide Klubs in Richtung zehn Millionen Euro Ablöse zu treffen.
Auch Azpilicueta will man ins Camp Nou locken, vor allem Barca Coach Xavi soll ein Verfechter des Routiniers sein.
Barcelona könnte sich De-Jong-Wechsel vorstellen
Bei de Jong wäre der Verein hingegen durchaus für einen Wechsel zu haben, schlägt der 25-Jährige sich doch mit rund 19 Millionen Euro auf der Gehaltsliste nieder.
Daher habe man de Jong laut Marca vor die Wahl gestellt: Entweder verzichtet der Mittelfeldspieler auf einen Teil seines Gehalts und darf bleiben. Oder es droht ihm der Abschied. Auf wie viel Geld de Jong verzichten soll, ist nicht bekannt. Laporta sagte nur so viel: „Es ist auch eine Frage des Gehalts, und das müsste angepasst werden.“
Überhaupt ist das Gehalt ein spannendes Thema beim Niederländer. Um Barca in der Coronapandemie finanziell zu unterstützen, hatte er sich auf eine vorübergehende Gehaltsreduzierung eingelassen.
Irres Gehaltkonstrukt bei de Jong
In den Spielzeiten 2020/21 und 2021/22 stimmte er einer Gehaltsreduzierung auf drei bzw. neun Millionen zu - vertraglich wären 14 Millionen garantiert gewesen.
Allerdings verzichtete er nicht auf das Geld, sondern ließ es sich auf die kommenden Jahre anrechnen. Bis 2025/26 soll er so 18 bis 19 Millionen Euro pro Jahr bekommen. Dazu kommen noch Treue- und Erfolgsboni. So könnten in den vier Jahren von 2022 bis 2026 rund 90 Millionen Euro Gehalt für den Niederländer zusammenkommen. (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)
Sollte de Jong Barcelona nun verlassen, stellt sich die Frage, wie die noch ausstehenden Zahlungen - rückwirkend von 2020 bis 2022 - verrechnet werden.
Weder Chelsea noch Manchester United werden sich bereit erklären, diese Gehaltsvorstellungen zugunsten Barcas zu übernehmen.